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Reflux /

Magenbrennen

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Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen, Arzneimittel, Naturheilmittel, Naturheilverfahren oder sonstiger Produkte dar!

Nehmen Sie keine Selbstbehandlung vor - fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Sodbrennen aus Sicht der Schulmedizin

Definition Wikipedia: Sodbrennen

Sodbrennen (griechisch  und medizinisch veraltet Pyrosis; in der Schweiz auch Magenbrennen) beschreibt eine vom Oberbauch aufsteigende brennende und schmerzhafte Empfindung hinter dem Brustbein, die unter Umständen bis zum Hals und Rachen ausstrahlt, oft zusammen mit saurem oder bitterem Aufstoßen. Sodbrennen ist das Leitsymtom der gastroösophagealen Refluxkrankheit.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sodbrennen

Was ist Sodbrennen? - Mögliche Symptome, Ursachen und Risikofaktoren auf einen Blick
Ein brennender Schmerz, der vom Bauchraum hinter dem Brustbein entlang hinauf in den Hals aufsteigt – mit Sodbrennen sind Sie nicht alleine:
 
Etwa 20 Millionen Menschen leiden hierzulande mit Ihnen. Ausgelöst werden die Beschwerden durch sauren Mageninhalt, der den Schließmuskel am Mageneingang überwindet und so die Speiseröhre reizt. Sodbrennen ist nach dem Essen, beim Bücken, im Liegen oder während körperlicher Belastung besonders schlimm. Hier gelangt die Magensäure ganz leicht in die Speiseröhre.
 
Auch Schwangere klagen häufig über Sodbrennen. Zum einen sind da die Schwangerschaftshormone, die den Schließmuskel negativ beeinflussen, zum anderen drückt die wachsende Gebärmutter mehr und mehr auf den Magen. Aber auch Menschen, die beruflich oder privat viel Stress haben, bemerken oft das „Feuer in der Brust“. Grund für stressbedingtes Sodbrennen ist die übermäßige Produktion von Magensäure – der Magen übersäuert. Infomieren Sie sich im Detail über Symptome, Ursachen und Risikofaktoren!

VIDEO - ein paar Basics: Die Verdauung des Menschen - SIMPLECLUB.DE

Volkskrankheit Sodbrennen: Therapieoptimierung mit Protonenpumpenhemmern

Wir erleben derzeit einen dramatischen Anstieg der Refluxkrankheit der Speiseröhre, gekennzeichnet durch das Leitsymptom Sodbrennen, ein aus der Magengrube hinter dem Brustbein bis in die Halsregion aufsteigendes brennendes Gefühl.

 

Die Ursache für die Zunahme der Refluxkrankheit ist nicht geklärt, diskutiert werden zivilisatorische Umweltfaktoren wie Stress, Reizüberflutung und möglicherweise Änderung der Ernährungsgewohnheiten. Umfragen unter 5 000 Europäern in Frankreich, Großbritannien, Italien, Schweden und Deutschland ergaben, dass 18 bis 40 Prozent der Bevölkerung dieser Länder unter Refluxbeschwerden leiden, dass diese Beschwerden bei 11 bis 24 Prozent zu Schlafproblemen führten und dass 46 bis 53 Prozent ihre Ernährungsgewohnheiten umstellen mussten.

 

Untersuchungen zur Lebensqualität von Refluxkranken zeigen, dass diese in etwa der gleichen Intensität beeinträchtigt war wie bei Patienten mit einer koronaren Herzkrankheit und Angina-pectoris-Symptomatik. Umfragen aus den USA belegen ferner, dass 57 Prozent der Refluxkranken mindestens einmal pro Woche und weitere 27 Prozent mindestens einmal pro Monat unter Sodbrennen zu leiden hatten.


Diesem immer häufiger zu beobachtenden Phänomen trägt auch der Markt Rechnung: Aluminiumhydroxid-haltige Antazida gibt es zwischenzeitlich nicht nur in Apotheken und Drogerien, sondern auch im Supermarkt und an Tankstellen. Die Fernseh- und Zeitschriftenwerbung fordert mit Slogans zur Selbstmedikation mit frei verkäuflichen Präparaten auf. Das BfArM hat im vergangenen Jahr die H2-Blocker Ranitidin und Famotidin aus der Rezeptpflicht entlassen, sodass Zantic 75 und Famotidin 10 mg (Pepcid) gegen Sodbrennen frei verfügbar sind.

https://www.aerzteblatt.de/archiv/24475/Volkskrankheit-Sodbrennen-Therapieoptimierung-mit-Protonenpumpenhemmern

Medikamente gegen Sodbrennen: Welche sind für wen geeignet?

Antazida für gelegentliches Sodbrennen

Sodbrennen entsteht durch den Rückfluss von saurem Mageninhalt in die empfindliche Speiseröhre. Diese ist gegen die Säure nicht gewappnet und reagiert darauf gereizt, was der Betroffene als brennenden Schmerz wahrnimmt. Meist ist zu viel Magensäure die Ursache für Sodbrennen: Eine reichhaltige Mahlzeit oder Alkohol können die Auslöser dafür sein.

 

Antazida beseitigen die überschüssige Magensäure, indem sie diese durch eine einfache chemische Reaktion neutralisieren. Sie wirken direkt nach dem Schlucken lokal im Magen, daher tritt die Wirkung in der Regel schnell ein. Diese Medikamente gegen Sodbrennen zeichnen sich durch eine gute Verträglichkeit aus, einige  sind sogar für Schwangere geeignet. Andere unterstützen den Magen, indem sie zusätzlich die Magenschleimhaut schützen.

Vorteile von Antazida auf einen Blick:

  • lokale Wirkung im Magen
  • neutralisieren überschüssige Säure
  • schneller Wirkeintritt
  • gut verträglich, einige auch für die Schwangerschaft geeignet
  • rezeptfrei erhältlich
  • besonders für Menschen mit gelegentlichem Sodbrennen geeignet

 

Regelmäßiges Sodbrennen mit H2-Blockern behandeln

H2-Blocker hemmen die Freisetzung von Magensäure und sind für Personen geeignet, die regelmäßig, also mindestens zweimal in der Woche, unter Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden leiden. Für ihre Wirkung blockieren H2-Blocker bestimmte Hormon-Bindestellen in magensäureproduzierenden Zellen. In der Folge gelangt kaum noch Magensäure in den Magen, der Mageninhalt wird dadurch weniger sauer.

Fließt er dennoch in die Speiseröhre zurück, ist der Schaden deutlich geringer. Einige H2-Blocker-Arzneistoffe sind rezeptfrei erhältlich, allerdings dürfen sie nur einige Tage für die Eigenbehandlung eingenommen werden. Ein Arzt kann eine Anwendung der Medikamente gegen Sodbrennen über einen längeren Zeitraum verordnen sowie höhere Dosierungen verschreiben.

Vorteile von H2-Blockern auf einen Blick:

  • reduzieren die Magensäure
  • Wirkung hält einige Stunden an
  • gute Alternative zu Protonenpumpenhemmern
  • gut verträglich
  • manche Wirkstoffe sind rezeptfrei erhältlich
  • besonders für Menschen mit regelmäßigem Sodbrennen geeignet

 

Mit Protonenpumpenhemmern (PPI) regelmäßige und starke Beschwerden in den Griff bekommen

Leiden Betroffene unter starkem und häufigem Sodbrennen, sind Medikamente mit einem anderen Wirkmechanismus erforderlich. Protonenpumpeninhibitoren hemmen die Säureproduktion des Magens. Dafür blockieren sie gezielt bestimmte Pumpen, die normalerweise einen Bestandteil der Magensäure in den Magen befördern. Durch die Blockade wird die Säuremenge im Magen reduziert, die Beschwerden bessern sich oder können gar nicht erst entstehen.

PPI sind aufgrund ihrer effektiven Wirkweise und guten Verträglichkeit beliebte Tabletten gegen Sodbrennen. Da die Wirkung lange anhält, reicht es in den meisten Fällen aus, eine Tablette am Tag einzunehmen. PPI eignen sich allerdings weniger dafür, akutes Sodbrennen zu behandeln – dafür sind Antazida besser geeignet, da sie deutlich schneller ihre Wirkung entfalten.

Einige PPI sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. In Eigenverantwortung sollten sie nicht länger als 14 Tage eingenommen werden – spätestens dann ist die Rücksprache mit einem Arzt erforderlich, der die Ursache für das Sodbrennen abklären kann.

Vorteile von Protonenpumpenhemmern auf einen Blick:

  • reduzieren die Magensäure
  • langanhaltende Wirkung – meist nur eine Tablette pro Tag nötig
  • bewährt und gut verträglich
  • Einnahme nach ärztlicher Rücksprache auch über einen längeren Zeitraum möglich
  • Besonders für Menschen mit regelmäßigen und starken Beschwerden geeignet

 

Pflanzliche Mittel bei Sodbrennen

Eine Alternative zu den genannten Sodbrennen-Medikamenten bieten pflanzliche Arzneimittel. Sie enthalten Heilpflanzen, die meist schon seit Jahrhunderten für ihre Wirkung bekannt sind und auf verschiedene Weise Sodbrennen und damit zusammenhängende Magenbeschwerden lindern können.

Tees, Tropfen oder Lösungen können je nach enthaltener Heilpflanze die Verdauung anregen, die Magensäureproduktion regulieren oder Krämpfe lösen. Kamillentee oder ein Sud aus Eibischwurzel sind beispielsweise eine Möglichkeit, Sodbrennen pflanzlich zu behandeln. Auch Teemischungen sind beliebt und können gleich mehrere Symptome bei Sodbrennen bekämpfen, genauso wie eine Mischung aus mehreren Heilkräutern in pflanzlichen Tropfen.

Vorteile von pflanzlichen Mitteln auf einen Blick:

  • wirken natürlich
  • sind oft auch schon für Kinder geeignet
  • gut verträglich
  • zum Teil schon seit Jahrhunderten bekannt
  • für Menschen geeignet, die eine natürliche Hilfe gegen Sodbrennen suchen

https://www.sodbrennen.de/hilfe-sodbrennen/medikamente/

↯BLITZLICHTER 

# Sodbrennen / Reflux / Magenbrennen

 

Hier einige andere Sichtweisen - wie können Sie den Teufelskreislauf ohne eine Medikamenten-einnahme durchbrechen:

***Stand 03.10.2019***

Die Ursache von Sodbrennen / Reflux nach Anthony William

Viele Menschen haben Säurereflux oder Sodbrennen und sie verstehen nicht, warum sie dieses brennende Gefühl in ihrer Brust bis hinein in die Kehle fühlen.

Fachleute schieben die Schuld auf Magensäure und Salzsäure, die zurück in die Speiseröhre fließt. Diese ist jedoch unbegründet!

 

Das Verdauungssystem ist solch ein Mysterium, dass Ärzte bei der Behandlung von Patienten meistens nur auf der Grundlage von Theorien arbeiten.

Auch der Enzym-Faktor ist nur eine Theorie. Während es Enzyme zwar gibt, können Wissenschaft und Forschung im Moment nur Vermutungen darüber haben, was diese tun und wie genau sie mit dem Verdauungsprozess zusammen wirken. Niemand versteht Enzyme oder versteht wirklich was passiert wenn Nahrung in den Magen gelangt.

 

Z.B. ist es möglich bei Blähungen Schmerzen in der Nähe des Halses oder der Schultern zu verspüren.  Das kann verwirrend sein, weil Sie sich fragen, wie Gase in diesen Bereich des Körpers gelangen können. Das liegt z.B. an der Ammoniakdurchlässigkeit.

 

Was ist Säurereflux/Sodbrennen?

Wenn Säurereflux auch im tatsächlichen Zusammenhang mit Säuren steht, so ist er doch nicht auf Magensäure oder Salzsäure aus dem Magen zurückzuführen.

Wenn Sie regelmäßiges Sodbrennen haben, dann kommt die Säure entweder von einem Bakterium oder von Toxinen in der Leber und sogar dem Dünndarm! Obwohl die häufigste Ursache bakteriell ist.

 

Die Medizinwelt hat keine Ahnung von diesen Hintergründen. Es gibt Fälle von saurem Reflux, wo es tatsächlich einen Knick im Darm oder eine Hernie (Eingeweidebruch) gibt. Wenn die Ursache jedoch nicht sichtbar ist, dann steht sie im direkten Zusammenhang mit einer geschwächten Leber und Bakterienwachstum.

 

Dieses Bakterium produziert eine Säure die der Magensäure sehr ähnelt!

Wenn diese Säure hoch kommt und das Sodbrennen macht, dann heißt das, dass Sie tatsächlich einen Mangel an Salzsäure in Ihrem Magen haben. Diese Salzsäure ist eine gute Art von Säure die tatsächlich Bakterien zerstört, was wiederum Säurereflux verhindert!!! D.h. wenn Sie diese "schlechten" Säuren haben, dann haben Sie nicht genug von den "guten" Säuren.

 

Sodbrennen steht auch im Zusammenhang mit einer geschwächten Leber. Typischerweise ist eine schwache Verdauung auf eine überlastete Leber zurückzuführen, die nicht genug Galle produzieren kann.

Das zwingt dann den Magen dazu, Salzsäure überzuproduzieren, um dies auszugleichen. Das ist sehr belastend für beide Organe und kann zu Säurereflux führen.

Bakterien bauen sich auf, manchmal im Zwölffingerdarm oder manchmal auf dem Boden des Magenbeutels und es gibt nicht genügend Salzsäure um dagegen anzukämpfen.

 

Die Salzsäure im Magen, ist eigentlich eine komplexe Mischung aus 7 verschiedenen Säuren, die es von der Wissenschaft noch zu entdecken gilt. Mediziner gehen noch von einer Salzsäure aus.

Wenn jemand dann eine verminderte Mengen von z.B. 3 der 7 Säuren hat, dann kann ein Heilpraktiker oder Arzt das Problem nicht erkennen.

 

Die 3 Ziele für die Heilung von Sodbrennen

Bei der Heilung von Säurereflux geht es nicht darum eine magische Pille einzunehmen, genau wie bei anderen Erkrankungen. Es braucht hier eine Veränderung des Lebensstils, damit die Ursache geheilt werden kann.

 

Bei der Heilung von Säurereflux gibt es 3 Ziele:

1. Aufbau von Salzsäure

2. Abtötung der unproduktiven Bakterien wie z.B. Streptokokken oder eColi

3. Stärkung der Leber

Alle drei Dinge können mit einer Umstellung der Ernährung erreicht werden. Es gibt auch einige hilfreiche Nahrungsergänzungsmittel die man einnehmen kann,  die starke Bakterienbekämpfer sind.

Die Hauptveränderung wird jedoch durch die Ernährung kommen.

 

Welche Lebensmittel sollen vermieden werden?

Gluten, Milchprodukte und Eier. Es kann sehr hilfreich sein, tierisches Protein zu reduzieren oder ganz darauf zu verzichten. 

 

Gluten, Milchprodukte und Eier sind die bevorzugte Nahrungsquelle für Bakterien und es wird sehr schwierig sein, Säurereflux zu heilen, wenn Sie diese Produkte immer noch essen.

Wenn Sie an dem Glaubenssatz festhalten, dass Kefir oder Joghurt aufgrund ihrer probiotischen  Natur heilen, dann ist es wichtig zu verstehen, dass die restlichen Bestandteile dieser Produkte trotzdem all die nicht hilfreichen Bakterienarten massiv füttern.

 

Krankheitserreger tanken sich selbst durch dieses Essen auf. Wenn Sie also Gluten, Milchprodukte und Eier aus Ihrer Ernährung entfernen (oder deutlich reduzieren), dann entfernen Sie die Nahrungsmittel der Bakterien.

Auch wenn Sie das tollste Ei von einem glücklichen Huhn essen, dann wird dieses Ei immer noch die Bakterien füttern die Sie bekämpfen wollen.

So werden diese Erreger mit Treibstoff versorgt!

 

Es ist hilfreich die tierischen Proteine während der Heilung (deutlich zu reduzieren) weg zulassen, da der Fettgehalt sehr hoch ist. Alle Fleischsorten sind fettreich, auch wenn sie keine Haut haben und nicht gebraten werden.

Dies mag überraschend sein. Vielleicht hören Sie immer, dass Hühnerbrust ohne Haut oder magere Fleischstücke beim abnehmen helfen, weil sie aus Protein bestehen.

Das ist jedoch nicht wahr. Fett ist überall in der Hühnerbrust und anderem mageren Fleisch.

 

Wenn Sie den Fettanteil in Ihrer Nahrung senken, indem  Sie das tierische Protein reduzieren, geben Sie Ihrer Leber die Pause die sie verdient!

Den ganzen Tag lang eine fettreiche und proteinreiche Nahrung zu verarbeiten, ist unglaublich anstrengend für die Leber. Und der Magen wird dazu gezwungen, Salzsäure überzuproduzieren um das auszugleichen.

 

Hier geht es nicht darum die Fleischesser in eine Ecke zu stellen. Nein, wenn Sie eine vegetarische oder pflanzliche Ernährung vornehmen und Reflux haben, dann gilt es auch - senken Sie Ihre Fettzufuhr, indem Sie die Nüsse, Öle und anderes Fett reduzieren, was Sie essen.

Das Fett zu reduzieren ist ein wesentlicher Schritt bei der Heilung von Sodbrennen.

Was soll man nun essen?

Bei der Heilung von Reflux konzentrieren Sie sich auf viele gesunde Kohlenhydrate aus Obst, Kartoffeln, Süsskartoffeln und Winterkürbissen.

Vielleicht ist Ihnen gesagt worden, dass Sie diese Lebensmittel meiden sollten, aber Früchte und Kartoffeln sind erstaunliche Krankheitsbekämpfer.

 

Obst ist besonders kraftvoll, wenn es um das Dezimieren von Bakterien geht.

Wenn Sie befürchten, dass Früchte zuviel Zucker enthalten, oder aus einem anderen Grund nicht gut sind, dann sind Sie vollkommen auf dem falschen Weg. Obst hat Ihrer Gesundheit mehr zu bieten, als Sie sich vorstellen können.

 

Es ist auch hilfreich viel Salat mit Gurken und Tomaten zu essen. Tomaten haben ihre eigene spezielle Art von Vitamin C die das Immunsystem eines Menschen retten kann und bei der Bekämpfung von Krankheitserregern unterstützt. Fügen Sie Spinat, Feldsalat, Kopfsalat oder einen anderes Blattgrün hinzu, auch Sprossen sind hervorragend. Geben Sie rohe Zwiebel und rohen Knoblauch zu Ihren Salaten - sie sind starke Bakterienkiller! Genau wie frischer Thymian, Rosmarin, Salbei oder Oregano.

 

Die beste Nahrungsquelle bei der Bekämpfung von Sodbrennen ist Selleriesaft (mehr Details finden Sie auch unter der Rubrik auf dieser Seite).

Das tägliche Trinken von 450 ml puren Selleriesaft (morgens nüchtern) stellt die Drüsen im Magen wieder her, welche die Mischung für die 7 Salzsäuren produzieren.

Es gibt unentdeckte Untergruppen von Mineralsalzen in Selleriesaft die zu diesem Prozess beitragen und sicherstellen, dass die Salzsäure produziert wird.

 

Eine Ernährung voller Obst und Gemüse wird Sie unterstützen, bei der Bekämpfung der Bakterien, die Sodbrennen auslösen.  In Wahrheit ist Obst das erstaunlichste antibakterielle und leberheilende Nahrungsmittel das uns zur Verfügung steht.

 

Es gibt auch noch Nahrungsergänzungsmittel, welche die Bakterien bekämpfen:

Gelbwurz, Holundertee, Katzenkralle, Oreganoöl, Süßholzwurzeltinktur oder Olivenblattextrakt. Das sind alles unglaubliche antibakterielle Mittel die man seiner Ernährung hinzufügen kann.

Diese Kräuter bekämpfen Bakterien und helfen das Gas zu beseitigen, dass die Bakterien produzieren.

 

Ein anderes unerkanntes Mittel ist Aloe Vera. Sie können Aloe-Wasser herstellen oder auch das Blatt der Aloe Vera aufschneiden und das Gel heraus löffeln.

Auch frische Kräutertee's sind sehr wirksam.

 

Sie haben es nun in der Hand, den Reflux zu vertreiben!

 

Die Informationen stammen von Anthony William aus eine Blogartikel von 04/2018.

Eigene Erfahrung und iHolistic-Tipp für die Nacht!

Eigene Erfahrung aus dem Jahre 1999: 

3 Monate lang nachts im Bett "gesessen", ständiges Sodbrennen, tagsüber und nachts. Viele Milchprodukte verzehrt, Joghurt, Milch - sollte ja schließlich alles gut gegen Sodbrennen sein. Es wurde immer schlimmer anstatt besser. Dazu kam viel Stress. Wasser mit Kohlensäure getrunken, sowie Apfelschorle und andere Süßgetränke. Der Arzt hatte  entsprechende Säureblocker verschrieben. Hatte alles nichts geholfen. Der Zustand verschlechterte sich von Tag zu Tag.

 

Dann kompletter Verzicht auf Milchprodukte sowie geräucherte Wurst, Fleisch und Wurst, fettreiche Speisen deutlich reduziert. Dafür viel (gedünstetes) Gemüse verzehrt, viele gekochte Kartoffeln gegessen und Umstellung auf Wasser ohne Kohlensäure + Kräutertee. Keine anderen Süßgetränke mehr konsumiert. Verzicht auf Süßigkeiten und Fertigprodukte. Innerhalb von 2-3 Tagen deutliche Verbesserung der Symptome. Nach 5-6 Tagen war das Sodbrennen komplett verschwunden.

Sodbrennen ist nur ein Symptom - ein Hilfeschrei des Körpers, dass es mit der gewohnten Lebensweise so nicht weiter gehen kann. Es ist Zeit für eine Veränderung der Gewohnheiten!  

 

Sodbrennen in der Nacht:

Legen Sie sich nachts auf die linke Seite, insbesondere wenn Ihr Magen noch gut gefüllt ist!

 

Hintergrund:

Wenn Sie sich nachts auf den Rücken oder die rechte Seite legen, dann begünstigt es den Rückfluss von Magensäure (sofern Sie mit Sodbrennen Probleme haben).

Der Magen liegt in der linken Hälfte des Oberkörpers. Wenn Sie sich auf die linke Seite legen, dann kann die Magensäure nicht die Speiseröhre hoch laufen, da der Mageninhalt entsprechend im Magen verbleibt und nicht in Richtung Speiseröhre drückt. Soweit mal vereinfacht ausgedrückt.

Weitere Informationen siehe Anthony William Informationen oben.

Testen Sie es einfach aus, wirkt Wunder und ist einfach!

 

Was hilft nach unseren Aufzeichnungen und Erfahrungen bei Sodbrennen am besten:

>gekochte Kartoffeln essen - ohne eine andere Beilage oder Gewürze - bindet die Säure und beruhigt den Magen - hilft insbesondere bei starken Sodbrenn-Attacken

>frische Kräutertee's

Anthony William über die Kartoffel

Kartoffeln haben einen schlechten Ruf und das schon viel zu lange. Als Opfer eines Kriegs gegen angeblich krank machende Nahrungsmittel werden ihnen Beschwerden angelastet, an denen sie keinerlei Mitschuld tragen. Kartoffeln werden fälschlich beschuldigt, Übergewicht, Diabetes, Krebs, Candidabefall und maches mehr zu verursachen, während sie in Wirklichkeit alle diese Leiden rückgängig machen können.

Sie hören richtig! Kartoffeln sind gut für Diabetiker, weil sie den Blutzucker stabilisieren.

Es geht auch nach wie vor das Gerücht, Kartoffeln seien als Nachtschattengewächse giftig. Aber Kartoffeln, Tomaten, Auberginen und andere Nachtschattengewächse verschlimmern Leiden wie Arthritis nicht. Die Sorge, sie würden entzündungsfördernd wirken, können Sie getrost vergessen. Was die Kartoffeln in Verruf gebracht hat, sind vielmehr die schlechten Fette, in denen sie gebraten, die Käsesoßen mit denen sie übergossen werden und nicht zuletzt die Butter, die Milch und die Sahne, mit denen man sie zu Püree verarbeitet.

 

Auslöser für Insulinresistenz und der Diabetesvorstufen sind nicht die Kartoffeln selbst, sondern das Braten sowie die Kombination mit Milchprodukten und deren ungesunde Verbindung von Fett und Milchzucker, die auch eine ideale Nahrung für Krebsgeschwüre aller Art ist.

 

Hüten wir uns ebenfalls davor, Kartoffeln genauso zuu fürchten wie Getreide und industriell verarbeitete Nahrungsmittel. Wenn Sie alles Weiße meiden - weißen Reis, Weißmehl, weißen Zucker und Milchprodukte - dann beziehen Sie auf keinen Fall die Kartoffeln mit ein! Eine Kartoffel ist ja in Naturzustand nicht weiß, sondern von einer nährstoffreichen erdbraunen, roten, goldenen, blauen oder violetten Haut umgehen. Diese Haut gehört zu den besten Nährstoffquellen überhaupt, ein Wunderwerk, reich an Aminosäuren, Eiweiß und sekundären Pflanzenstoffen.

Ja, wenn man die Kartoffel anschneidet, kann sie innen ziemlich hell sein, doch das bedeutet nicht, dass sie wertlos ist. Äpfel, Zwiebel und Radieschen nehmen wir ja auch nicht als weiß und folglich wertlos wahr, obwohl sie innen weitgehend farblos sind. Auch Kulturheidelbeeren sind innen farblos (im Gegensatz zur satt durchgefärbten Wildform), erscheinen aber trotzdem nicht auf der Liste der weißen Nahrungsmittel. Wir nehmen diese Nahrungsmittel vielmehr in ihrer Ganzheit wahr und so sollten wir auch die Kartoffeln betrachten.

 

Die ganze Kartoffel, innen und außen, ist wertvoll und gut für Ihre Gesundheit.

Kartoffelpflanzen sind wie nur wenige andere Pflanzen in der Lage, aus der Erde Höchstmengen an Mineralstoffen und Spurenelementen aufzunhemen. Sie sind von Natur aus reich an Kalium und Vitamin B6 und liefern Aminosäuren in reicher Fülle, speziell Lysin in hoch bioverfügbarer Form. Lysin ist ein starker Schutzwall gegen Krebs, Leberkrankheiten, Entzündungen sowie gegen Viren wie EBV und den Erreger der Gürtelrose, die hinter vielen anderen Krankheiten stecken wie Autoimmunerkrankungen, Gelenkschmerzen, rheumatoide Arthritis und so weiter.

 

Kartoffeln sind Ihre Verbündeten bei der Bewältigung aller chronischen Krankheiten, sie wehren Leberkrankheiten ab, stärken die Nieren, beruhigen Nerven und Verdauungstrakt und können bei Morbus Crohn, Reizdarmsyndrom und Magengeschwüren die Wende herbeiführen. Sie sind wirksam gegen Viren, Pilze und Bakterien und sorgen mit Koenzymen und anderen Kofaktoren und bioaktiven Stoffen dafür, dass Sie gesund bleiben und weniger unter Stress leiden.

Darüber hinaus sind Kartoffeln Gehirnnahrung, die für Erdung und emotionale Stabilität sorgen.

 

Vielleicht haben Sie als Kind an einem Naturkundenprojekt teilgenommen, bei dem ein paar Zahnstocher als Stelzen in eine Kartoffel gespießt wurden, auf denen sie dann in ein Gefäß mit Wasser gesetzt wurde - und man konnte zuschauen, wie sie dort auf der Fensterbank austrieb. Wie viele andere Nahrungspflanzen können einfach so aus dem Stand und vor Ihren Augen zum Leben erwachen?

 

Das ist die Kraft der Kartoffel, eine Kraft, die wir nicht unterschätzen sollten. Später hören wir dann, es handle sich eigentlich um ein armseliges Nahrungsmittel ohne viel echten Nährwert - sollen wir etwa das Wunder vergessen, das wir als Kinder bestaunt haben? Eigentlich sollten wir zur Kartoffel sagen: Wo wären wir ohne dich?

 

Aber vielleicht haben Sie sich von all diesen Fehlinformationen nie irreführen lassen. Wenn es so ist, dankt Ihr Körper es Ihnen und Sie haben noch mehr Anlass, die Kartoffel dankbar zu begrüßen. Haben Sie jedoch geglaubt, Kartoffeln seien nichts als Stärke, die nur dick macht, sollten Sie jetzt umdenken. Wagen Sie es, sich von der Konditionierung durch populäre Ernährungslehren zu lösen und die Kartoffel als das zu nehmen, was sie tatsächlich ist. Sie machen sich damit ein großes Geschenk.

Hinweise und Tipps zur Kartoffel:

Bei Kartoffeln ist es wichtig, auf die biologische Erzeugung zu achten.

 

Die beste Zubereitungsart für Kartoffeln ist das Dämpfen, das die enthaltenen Nährstoffe optimal erhält und die heilsamen Eigenschaften verstärkt. Sollten Sie Ihre Kartoffel normalerweise mit Butter, Käse, Sauerrahm und Ähnlichem essen, versuchen Sie es stattdessen einmal mit gewürfelten oder zerdrückten Avocados. Leckere Ergänzungen sind auch Salsa und Tahin.

 

Dämpfen Sie beim nächsten Mal ein paar Kartoffeln mehr, die Sie dann abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren. Später können Sie sie in Scheiben oder Würfel schneiden und für einen Spinat- oder Grünkohlsalat verwenden. Die Enzyme der Kartoffeln verstärken dann die heilenden Alkaloide in Blattgemüse und machen aus Ihrem Salat Heilnahrung.

 

Wenn Sie mit Fieberbläschen zu tun haben, legen Sie zur Linderung eine rohe Kartoffelscheibe auf.

 

Kartoffeln fangen die schädlichen Wirkungen von WLAN, Handystrahlen und anderen elektromagnetischen Feldern ab. Sie absorbieren und neutralisieren sogar unerfreuliche emotionale Energien, die wir tagsüber aufschnappen und mit nach Hause bringen. Diese Eigenschaft lässt sich daheim ganz gezielt nutzen. Suchen Sie eine Kartoffel aus, die Sie in einer Schale in der Küche oder anderswo im Haus aufstellen. Entsorgen Sie diese Kartoffel alle fünf bis sieben Tage (nicht essen), um sie durch eine neue zu ersetzen.

Passend zum Thema Sodbrennen:

Anthony William über den Zusammenhang zwischen Darm, Leber, Gallenblase, Magen und Magensäure

Wenn die Leber geschwächt, überlastet und träge ist, können unzählige Symptome und Bedingungen entstehen, einschließlich Darm-, Gewichts- und Gallenblasen-Probleme.


Wenn die Leber überhitzt und geschwächt ist, kann sie auch keine oder wenig Galle produzieren, d.h. die Galle kann die Fette, welche Sie essen, nicht brechen und aufschlüsseln - egal ob gesunde oder ungesunde Fette. Da die Galle ihren Job nicht macht, ist Salzsäure (HCL) in Ihrem Magen erforderlich, um mehr Arbeit zu leisten (Wissenschaft und Forschung wissen das noch nicht, genau wie die Tatsache, das die Magensäure aus einer Kombination von 7 Säuren besteht).  HCL kann Protein brechen und verarbeiten - wenn nötig.  Aber es ist eigentlich unsere Galle die diesen Job erledigen soll.

 

Da die Galle geschwächt ist, müssen die "Magendrüsen" um so härter arbeiten um 7 verschiedenen Salzsäuren (HCL) zu produzieren. Aber diese Überproduktion bedeutet letztlich, dass die Salzsäure anfängt zu brennen und zu schwächen. 

Und das sind schlechte Nachrichten, weil ihre Salzsäure eine erste Verteidigungslinie für ihren Verdauungstrakt ist!

Auch Stress (=Adrenalinausschüttung) belastet die Magendrüsen (Anmerkung: daher bekommen viele auch gerade in oder nach Stresssituationen Sodbrennen).


Wenn die Salzsäure nicht so stark ist (Überlastung der Galle, damit Überlastung Magen/Magendrüsen --> Produktion von Salzsäuren), schlüpfen Krankheitserreger durch und können anfangen, sich in Kolonien in ihrem Bauch zu vermehren und zu wachsen!

Wenn der Magen weniger Salzsäre produziert, dann kann z.B. bei einer Gallenblasenüberlastung auch das Fett nicht mehr richtig verarbeitet werden.

Also kommen unverarbeitete Fette vorbei an der Magensäure und dem Gallensaft und richten entsprechenden Schaden in Ihrem Darm-Trakt an.


Und raten Sie mal was Fett liebt?

Alles, was für Ihren Körper schädlich ist: Schlechte Mikroorganismen, Pilze, Viren und Bakterien wie Streptokokken, eColi und so weiter. Fett ist Nahrungsmittel für diese Mikroben!

 

Fazit: Wenn Sie mit schwachen oder niedrigen Salzsäure-Werten rumlaufen, dann werden Sie die Krankheitserreger überrennen. Die Galle muß gesund sein und das geht nur wenn die Leber nicht durch zu viel Müll (schlechte Nahrung, Giftstoffe, Schwermetalle, Mikroben) überlastet ist.

 

Die richtige Ernährung ist der Schlüssel dafür, dass Ihre Organe gesund sind und bleiben!

VIDEO: Reflux & Sodbrennen | Schnell und einfach effektiv bekämpfen | Dr. Petra Bracht  + Zusatzvideo Übungen bei Sodbrennen

Hilfe und Hausmittel gegen Sodbrennen oder Magenbrennen

Die Therapie des Sodbrennens war bis zur "Erfindung" der Magensäureblocker eine Domäne der Naturheilkunde. Die Schulmedizin hatte bis zur Einführung der H2-Blocker (und anderer Spielarten) nicht viel zu bieten.

Aber es war mal wieder typisch für die gesamte symptomatische Therapie: Man identifiziert scheinbar das Problem ("zu viel Magensäure!") und entwickelt flugs ein Medikament, dass diese Produktion unterbindet. Mittlerweile ist klar, dass die Ursache gar nicht (unbedingt) auf einem Überschuss an Magensäure beruht.

Warum der Magen angeblich zu viel Säure produziert soll oder warum diese wieder in die Speiseröhre zurückfließt? Weitgehend Fehlanzeige.

In diesem Beitrag gehe ich erst einmal auf ein paar Fakten ein und weiter unten dann auf mögliche Therapieoptionen, Hausmittel usw.

 

Das Sodbrennen

Als Sodbrennen (=gastroösophagealer Reflux) bezeichnet man einen brennenden Schmerz im Bereich des oberen Magens, der durch das Zurückfließen des salzsäurehaltigen Magensaftes in die Speiseröhre (Ösophagus) ausgelöst wird. Deswegen bezeichnen das manche auch als "Magenbrennen".

Kommt dieser gastroösophageale Reflux ab und zu und vor allem nach fettigem Essen vor, besteht im Allgemeinen kein Krankheitswert. Auch in der Schwangerschaft ist er unbedenklich: Die meisten Schwangeren leiden ab einer bestimmten Kindsgröße unter häufigem Sodbrennen, das nach der Geburt wieder verschwindet.

Besteht ein gehäufter Reflux, spricht man von der sogenannten Reflux-Krankheit.

 

Mögliche Ursachen

Schließmuskelschwäche

Die häufigste Ursache für die Refluxkrankheit ist eine Schwäche des unteren Schließmuskels der Speiseröhre, dem unteren Ösophagussphincer (UÖS). Der Ringmuskel kontrolliert durch Öffnen und Schließen den Übergang von der Speiseröhre in den Magen. Bei der strukturell bedingten Reflux-Krankheit spricht der Arzt von einer Kardiainsuffizienz.

 

Zwerchfell

Eine weitere Ursache ist der Zwerchfellbruch (Hiatushernie): Die Speiseröhre verläuft durch ein "Loch" im Zwerchfell, unter dem der Magen liegt. Wenn sich der obere Teil des Magens durch das Zwerchfell hindurch nach oben drückt, kann der UÖS dem Druck nicht mehr standhalten und Magensäure fließt in die Speiseröhre.
  
Auch eine veranlagungsbedingte Schwäche des UÖS ist möglich, daneben spielt die Infektion mit dem Helicobacter pylori eventuell eine Rolle. Das Bakterium gilt auch als Verursacher von Magengeschwüren.

 

Bauchdruck

Ein erhöhter Druck im Bauchraum (durch Übergewicht, Gasbauch oder Schwangerschaft) führt ebenfalls zu Sodbrennen. Vor allem im letzten Schwangerschaftsdrittel klagen Schwangere über Sodbrennen.

 

Falsche Ernährung

Eine falsche Ernährung und ungünstige Lebensgewohnheiten können das Sodbrennen fördern. Dazu gehört der zu hohe Konsum von Fett und Zucker, speziell in Schokolade,  kritisch sind daneben Tabak, Alkohol oder Zitrusfrüchten und der Verzehr von regelmäßig zu großen Portionen. Deshalb wird Patienten mit der Reflux-Krankheit geraten, diese Stoffe und Lebensmittel zu meiden und die Ernährung umzustellen.

 

Wenn sich nichts bessert...

Wenn Sie das Sodbrennen nicht in ein paar Wochen nach der Nahrungsumstellung heilen können, gehen Sie zum Arzt und lassen feststellen, ob nicht ein Zwerchfellbruch (Hernie) dafür verantwortlich ist. Das ist zwar selten, aber dennoch möglich. Zu denken ist auch an eine Mykose der Speiseröhre (Soorösophagitis), die ebenfalls zu den seltenen Ursachen zählt. Daneben könnenMagenkrebs, Bauchspeicheldrüsenerkrankung oder Divertikel in der Speiseröhre verantwortlich sein. Weil sich ernste Grunderkrankungen hinter dem Reflux verbergen können, sind diagnostische Maßnahmen (CT, MRT) erforderlich.  

 

Medikamente als Ursache

"Chemische Medikamente" mit Salicylsäure (Schmerz- und Fiebermittel wie z.B. das ASS), Antihistaminika (Mittel gegen Allergie und Erkältung), Psychopharmaka, sowie "die Pille" können Sodbrennen verschlimmern oder sogar auslösen.

Auch Medikamente gegen Bluthochdruck, viele Rheuma-Mittel und Asthma-Mittel, Nitro-Präparate bei Herz-Kreislaufproblemen können zu Sodbrennen führen. Fördernd auf die Reflux-Krankheit wirken auch Antibiotika, Antidepressiva, die Hormon-Ersatztherapie sowie Calciumkanal-Blocker, Benzodiazepine (Beruhigungsmittel), Theophyllin und Ätherische Öle im Übermaß.

 

Mögliche Folgen

Etwa 10% der Refluxpatienten entwickeln eine Refluxösophagitis (=Entzündung des unteren Speiseröhrenabschnittes). Neben dem Sodbrennen treten dabei vor allem Schmerzen hinter dem Brustbein, das Zurückfließen von Speisebrei in den Mundraum, Schluckbeschwerden und eine Symptomverschlimmerung im Liegen auf.

Durch diese Entzündung, die chronisch verlaufen kann, besteht die Gefahr einer Geschwürbildung im Bereich der unteren Speiseröhre. Ebenso ist damit ein erhöhtes Risiko für Speiseröhrenkrebs verbunden.

Aber auch weniger drastische Komplikationen sind möglich: Durch die viele Säure können zum Beispiel die Zähne stark geschädigt werden. Auch Husten, Asthma oder starke Schluckbeschwerden sind möglich.

 

Konventionelle Behandlung

Neben einer Nahrungsumstellung sollten Betroffene unbedingt Übergewicht reduzieren. Hilfreich ist auch eine Schlafposition mit erhöhtem Oberkörper.

Von Seiten der Schulmedizin werden gerne (und reichlich) verschiedene Medikamente verordnet:

  • Antazida (Das sind frei verkäufliche Medikamente, die zu einer raschen, kurzfristigen Linderung beitragen, aber keine Dauerlösung darstellen.)
  • Histamin-H2-Antagonisten (Auch diese Medikamente sorgen nur für eine vorübergehende Linderung der Symptome.)
  • Prokinetika (Sie regen die Peristaltik im Magen an und reduzieren so die Säure. Die Wirkung ist allerdings nur von kurzer Dauer. Außerdem haben Prokinetika eine ganze Reihe von Nebenwirkungen.)
  • Protonenpumpeninhibitoren (PPIs): Das sind die Standardmedikamente bei einer Reflux-Krankheit. Sie können die Beschwerden auch langfristig heilen, wirken aber nicht bei allen Patienten. Und auch bei dieser Medikamentengruppe drohen teils starke Nebenwirkungen.
  • Antibiotika bei Infektion mit Helicobacter pylori.

https://www.naturheilt.com/Inhalt/Sodbrennen.htm

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35469 Allendorf (Lumda) 35 km, 36304 Alsfeld 30 km, 63674 Altenstadt 46 km, 

61231 Bad Nauheim 50 km, 36364 Bad Salzschlirf 30 km, 63633 Birstein 34 km,

63654 Büdingen 40 km, 35418 Buseck 38 km, 63654 Düdelsheim 44 km,

35085 Ebsdorfergrund 36 km, 61209 Echzell 34 km, 36325 Feldatal 15 km,

61197 Florstadt 42 km, 60311 Frankfurt am Main 102 km, 36399 Freiensteinau 32 km, 61169 Friedberg (Hessen) 51 km, 36037 Fulda 43 km, 63688 Gedern 24 km,

35329 Gemünden (Felda) 27 km, 35390 Gießen 46 km, 63695 Glauburg 39 km,

36355 Grebenhain 19 km, 35305 Grünberg 20 km, 36358 Herbstein 18 km,

63697 Hirzenhain 26 km, 35410 Hungen 33 km, 61184 Karben 58 km,

63699 Kefenrod 37 km, 36320 Kirtorf 35 km, 35321 Laubach 25 km,

36341 Lauterbach (Hessen) 20 km, 36369 Lautertal 9 km, 35423 Lich 39 km,

63694 Limeshain 47 km, 35037 Marburg 68 km, 35325 Mücke 21 km,

35516 Münzenberg 43 km, 63667 Nidda 24 km, 61130 Nidderau 51 km,

61239 Ober-Mörlen 61 km, 63683 Ortenberg 32 km, 35415 Pohlheim 50 km,

63691 Ranstadt 31 km, 35466 Rabenau 32 km, 61203 Reichelsheim 38 km,

35447 Reiskirchen 30 km, 35519 Rockenberg 59 km, 36329 Romrod 24 km,

36110 Schlitz 35 km, 36381 Schlüchtern 47 km, 63679 Schotten 12 km,

36318 Schwalmtal 24 km, 35460 Staufenberg 51 km, 35321 Ulrichstein 5 km,

35576 Wetzlar 64 km, 61200 Wölfersheim 38 km

Kontakt

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Lauterbacher Str. 14a
35327 Ulrichstein-Feldkrücken

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