Migräne

 

 

 

 

 

 

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Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen, Arzneimittel, Naturheilmittel, Naturheilverfahren oder sonstiger Produkte dar!

Nehmen Sie keine Selbstbehandlung vor - fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Definition Wikipedia:

Die Migräne (wie französisch migraine über mittellateinisch hemigrania, einseitiger Kopfschmerz), ist eine neurologische Erkrankung, unter der rund 10 % der Bevölkerung leiden. Sie tritt bei Frauen etwa dreimal so häufig auf wie bei Männern, ist vor der Pubertät aber zwischen den Geschlechtern gleich verteilt und hat ein vielgestaltiges Krankheitsbild. Dieses ist bei Erwachsenen typischerweise gekennzeichnet durch einen periodisch wiederkehrenden, anfallartigen, pulsierenden und halbseitigen Kopfschmerz, der von zusätzlichen Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit (Photophobie) oder Geräuschempfindlichkeit (Phonophobie) begleitet sein kann. Bei manchen Patienten geht einem Migräneanfall eine Migräneaura voraus, während der insbesondere optische oder sensible Wahrnehmungsstörungen auftreten. Es sind aber auch motorische Störungen möglich. Die Diagnose wird nach Ausschluss anderer Erkrankungen als Ursachen üblicherweise mit Hilfe einer Anamnese gestellt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Migr%C3%A4ne

Migräne - mit und ohne Aura

Migräne ist eine Kopfschmerzerkrankung, die anfallsartig auftritt und periodisch wiederkehrt. Häufig bleiben die Kopfschmerzen auf eine Kopfseite begrenzt. Gleichzeitig mit einem Migräneanfall kommt es oft zu weiteren Beschwerden wie Licht- und Lärmempfindlichkeit, Sehstörungen, Appetitlosigkeit und/oder Übelkeit.

 

Die für Migräne typischen Symptome sind:

  • starke Kopfschmerzen sowie
  • begleitende Beschwerden, wie
    • Lichtempfindlichkeit,
    • Lärmempfindlichkeit,
    • Geruchsempfindlichkeit,
    • Sehstörungen
    • Appetitlosigkeit,
    • Übelkeit, 
    • Erbrechen

Im Einzelfall kann sich Migräne durch unterschiedliche Symptome bemerkbar machen. Entsprechend unterscheidet man verschiedene Formen von Migräne, zum Beispiel:

  • Migräne ohne Aura
  • Migräne mit Aura
  • Augenmigräne und Migräne mit Augenmuskellähmung
  • Migräne mit Netzhautbeteiligung
  • Migräne bei Kindern

Migräne ohne Aura

Die Migräne ohne Aura ist die häufigste Migräneform. Ihre klassischen Symptome – die allmählich zunehmenden, meist einseitigen Kopfschmerzen – dauern im Allgemeinen 4 bis 72 Stunden an. Wegen der oft begleitend auftretenden Licht- und Lärmempfindlichkeit halten sich die Betroffenen während eines Migräneanfalls bevorzugt in ruhigen, abgedunkelten Räumen auf.

 

Migräne mit Aura

Eine Migräne mit Aura verursacht zusätzlich neurologische Symptome in Form von Reiz- oder Ausfallerscheinungen. So kann eine typische Migräne-Aura – auch begleitete Migräne (franz. migraine accompagnée) genannt – gekennzeichnet sein durch

  • Sehstörungen,
  • Gesichtsfeldausfälle,
  • Empfindungsstörungen (z.B. Kribbeln in den Händen oder Füßen),
  • falsche Geschmacks- oder Geruchswahrnehmungen,
  • Geräuschwahrnehmungen, ohne dass ein entsprechender äußerer Reiz vorhanden ist,
  • Lähmungserscheinungen (Paresen) und/oder
  • Sprachstörungen (Aphasie).

In der Regel dauert eine Migräne-Aura 20 bis 60 Minuten. Die Symptome können jedoch vereinzelt bis zu eine Woche lang anhalten.

 

Migräne ohne Kopfschmerzen

In seltenen Fällen kann die Aura auch alleine – also ohne Kopfschmerzen – auftreten (franz. migraine accompagnée sans migraine). Dies geschieht öfter mit zunehmendem Alter: Dann können die Migränekopfschmerzen nach und nach immer mehr in den Hintergrund treten, bis sich die Migräne irgendwann nur noch durch Symptome der Aura bemerkbar macht

.

Migräne mit Hirnstammaura

Eine weitere, schwere Sonderform ist die Migräne mit Hirnstammaura (früher Basilarismigräne genannt). Neben der typischen Migräne-Aura mit Seh-, Empfindungs- oder Sprachstörungen treten dann atypische Symptome einer Aura auf. Zum Beispiel:

  • Sprechstörung durch eingeschränkte Sprechbewegungen
  • Schwindel
  • Ohrgeräusche (Tinnitus)
  • Hörminderung
  • Doppelbilder
  • Gangunsicherheit
  • Bewusstseinsstörung

Augenmigräne

Von einer Augenmigräne (ophthalmische Migräne) spricht man, wenn die Aura durch beidseitige visuelle Symptome gekennzeichnet ist. Besonders häufig handelt es sich dabei um ein Flimmerskotom. Meist setzen die Sehstörungen vor den Kopfschmerzen ein. Viele Betroffene vermuten dann zunächst, dass eine Erkrankung der Augen hinter den Beschwerden steckt.

Eine schwere, sehr seltene Form der Augenmigräne ist die ophthalmoplegische Migräne. Sie entsteht, wenn vorübergehend ein oder mehrere Hirnnerven gelähmt sind, die normalerweise für die Beweglichkeit der Augen sorgen. Dann treten neben den Kopfschmerzen weitere Symptome auf:

  • Die Betroffenen sehen Doppelbilder,
  • die Pupillen sind geweitet und
  • die Augenlider können herunterhängen.

Migräne mit Netzhautbeteiligung (retinale Migräne)

Die retinale Migräne ist ebenfalls durch eine Aura charakterisiert, deren Symptome mit dem Auge zusammenhängen. Betroffen ist vor allem die Netzhaut (Retina) und damit die Wahrnehmung von visuellen Reizen. Es kommt zu Gesichtsfeldausfällen oder Flimmerskotomen – gelegentlich erblinden Betroffene auf dem beeinträchtigten Auge vorübergehend. Im Gegensatz zur Augenmigräne ist aber nur ein Auge betroffen.

 

Wie läuft ein Migräneanfall ab?

Die mit Migräne verbundenen Symptome treten nicht alle gleichzeitig auf: Mediziner unterscheiden beim Migräneanfall vier verschiedene Phasen. Allerdings durchlaufen manche Migräniker nur zwei oder drei davon.

  1. Vorphase: In der Vorphase (Prodromalphase) kann sich eine Migräne durch verschiedene Symptome ankündigen – Mediziner unterscheiden hierbei sogenannte Plus- und Minus-Faktoren. Zu den Plus-Faktoren zählen eine erhöhte Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, Anfälle von Heißhunger, Hyperaktivität und eine Überempfindlichkeit der Sinneseindrücke. Minus-Faktoren sind beispielsweise Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Verstopfung (Obstipation).
  2. Aura: Meist entwickeln sich die Symptome der Migräne-Aura innerhalb von 5 bis 20 Minuten vollständig und sind nach spätestens 60 Minuten wieder verschwunden – noch bevor der Kopfschmerz einsetzt. Die Aura kann sich aber auch zeitlich mit den Schmerzen überschneiden oder erst nach deren Beginn auftreten.
  3. Kopfschmerzphase: Normalerweise dauert diese Phase 4 bis 72 Stunden, bei Kindern kann sie auch kürzer sein. Dabei nehmen die Migränekopfschmerzen in der Regel langsam über Stunden zu. Sie treten meistens nur einseitig auf, können allerdings während eines akuten Migräneanfalls die Seite wechseln. Neben den Kopfschmerzen kommt es häufig zu Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Lärmüberempfindlichkeit. Bei Bewegungen bzw. Anstrengung verstärken sich die Beschwerden. Darum ziehen sich die Betroffenen häufig in abgedunkelte und geräuscharme Räume zurück.
  4. Rückbildungsphase: In dieser Phase nehmen die Beschwerden der Migräne ab, die Betroffenen fühlen sich müde und abgespannt. Häufig treten nun Symptome auf, die denen der Vorphase entgegenstehen – zum Beispiel Appetitlosigkeit. Bis man sich vollständig vom Migräneanfall erholt hat, können 12 bis 24 Stunden vergehen.

 

Migräne: Ursachen

Worin genau Migräne ihre Ursachen hat, ist noch immer nicht endgültig geklärt. Wahrscheinlich stecken erbliche Faktoren hinter der Kopfschmerzerkrankung, da oft mehrere Mitglieder einer Familie betroffen sind.

Die Theorie, dass eine mangelhafte Durchblutung (Ischämie) des Gehirns die Ursache der Migräne ist, gilt hingegen als überholt.

 

Triggerfaktoren

Es gibt verschiedene Faktoren, die zwar nicht die eigentlichen Migräne-Ursachen sind, die aber einen Migräneanfall auslösen können. Mediziner bezeichnen sie als Triggerfaktoren (engl. trigger = Auslöser). Wichtige Beispiele hierfür sind:

  • Stress
  • Störungen im Schlaf-Wach-Rhythmus
  • Hormonschwankungen
  • bestimmte Nahrungsmittel

 

Migräne: Therapie

Besteht eine Migräne bereits über Jahre, ist eine erfolgreiche Therapie meist nicht in kurzer Zeit zu erreichen. Langfristig verspricht eine Kombination von medikamentösen und nicht-medikamentösen Maßnahmen am ehesten Erfolg. Die Art der Behandlung richtet sich dabei nach dem Ausmaß der Migräne; eine vollständige Heilung ist aber nicht möglich. Bei der Therapie geht es vor allem darum, die Symptome zu lindern und weitere Migräneanfälle zu vermeiden.

Bei einer Migräneattacke helfen

  • kalte Kompressen (z.B. Migränebrille),
  • ein erholsamer Schlaf sowie
  • der Rückzug in einen abgedunkelten, ruhigen Raum, um sich vor optischen oder akustischen Reize weitestgehend abzuschotten.

Langfristig kann man versuchen, die persönlichen Triggerfaktoren zu beeinflussen: Je nach den individuellen Auslösern kann das zum Beispiel ein Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel wie Käse, Schokolade, Alkohol (v.a. Rotwein) und Glutamat, ebenso wie ein regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus sowie das Training bestimmter Methoden der Stressbewältigung sein.

Bei der Migräne-Behandlung unterscheidet man zwischen der Therapie des Migräneanfalls und der Migräne-Prophylaxe, also einer vorbeugenden Behandlung im sogenannten krankheitsfreien Intervall.

 

Selbstmedikation bei leichten bis mittelschweren Migräne-Kopfschmerzen

Eine Selbstmedikation empfiehlt sich als Therapie bei leichter bis mittelschwerer Migräne. Verschiedene Migräne-Tabletten (Schmerzmittel, sog. Analgetika) sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich, zum Beispiel die Wirkstoffe:

  • Acetylsalicylsäure
  • Paracetamol
  • Ibuprofen

Besonders wirksam sind Migräne-Tabletten mit einer Kombination aus Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Koffein. Diese Zusammensetzung ist wirksamer als die Kombinationspräparate ohne Koffein und auch wirksamer als die Einzelsubstanzen.

Treten neben Kopfschmerzen weitere Symptome auf, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Dieser verschreibt beispielsweise bei Schwindel und Übelkeit ein sogenanntes Antiemetikum. Dieses bewirkt, dass die eigentlichen Migräne-Tabletten – also die Schmerzmittel – besser vom Körper aufgenommen werden und besser wirken können:

Zum einen fördern Antiemetika, dass die Medikamente schneller aus dem Magen in den Darm gelangen, wo sie aufgenommen werden und damit wirken können. Zum anderen verhindern sie, dass man die Migräne-Tabletten erbricht. Die Schmerzmittel sollten Betroffene deshalb etwa 15 bis 20 Minuten nach dem Antiemetikum einnehmen.

 

Triptane bei schweren Migräne-Kopfschmerzen

Bei schwerer Migräne kommen sogenannte Triptane zur Therapie zum Einsatz. Triptane sind selektiv wirksame Serotonin-Agonisten. Das sind Wirkstoffe mit der gleichen Wirkung wie der körpereigene Botenstoff Serotonin. Triptane, die sich zur Migräne-Therapie eigenen, sind zum Beispiel:

  • Almotriptan
  • Sumatriptan
  • Naratriptan

Triptane sind die Substanzen mit der besten Wirksamkeit bei einer akuten Migräneattacke. Sie wirken zu jedem Zeitpunkt innerhalb der Attacke – sie müssen also nicht notwendigerweise zu Beginn eines Anfalls eingenommen werden. Sie wirken aber umso besser, je früher sie eingesetzt werden. Triptane helfen auch gegen die typischen Begleiterscheinungen der Migräne wie Übelkeit und Erbrechen. Bei lang andauernden Attacken können – häufiger als bei Acetylsalicylsäure oder Ergotaminen – die Kopfschmerzen trotz Einnahme von Triptanen wieder auftreten (sog. headache recurrence) – dann ist eine zweite Dosis erforderlich.

Bei einer Migräne mit Aura sollte man Triptane erst einnehmen, wenn die Aura-Symptome vorüber sind. Nicht angewendet werden sollten Triptane bei

  • Erkrankungen der Herzkranzgefäße,
  • bei Durchblutungsstörungen der Hände (Raynaud-Syndrom) oder der Hirngefäße sowie
  • bei eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion.

Außerdem sind Triptane nicht geeignet zur Migräne-Therapie bei

  • Kindern und
  • Personen über 65 Jahren sowie
  • in der Schwangerschaft und Stillzeit.

Triptane können Nebenwirkungen hervorrufen wie

  • Druck- beziehungsweise Engegefühl im Brust- und Halsraum,
  • Kribbeln in Händen und Füßen oder
  • Herzrhythmusstörungen sowie
  • ein Hitze- oder Kältegefühl.

Viele Triptane sind verschreibungspflichtig. Es gibt jedoch auch Arzneimittel mit Wirkstoffen wie Almotriptan oder Naratriptan, die auch rezeptfrei erhältlich sind. Dennoch empfiehlt es sich, mit einem Arzt zu sprechen, bevor man Triptane einnimmt – vor allem, wenn die Migräne zum ersten Mal aufgetreten ist. Nur so lassen sich mögliche andere Ursachen der Kopfschmerzen ausschließen.

Achtung: Nehmen Sie Triptane niemals gleichzeitig mit Ergotaminen ein! Die Wartezeit nach der Gabe von Ergotaminen beträgt 24 Stunden. Es ist wichtig, sich bei Medikamenten immer an die Dosierung und empfohlene Anwendung zu richten. Sollten sich die Kopfschmerzen trotz Einnahme eines Medikaments nicht bessern, ist es notwendig, einen Arzt aufzusuchen.

 

Mutterkornalkaloide

Tritt bei der Migräne keine Besserung ein, so kann der Arzt als zweite oder dritte Wahl nach den Triptanen Wirkstoffe aus der Gruppe der Mutterkornalkaloide verschreiben, zum Beispiel Ergotamin. Heute werden Mutterkornalkaloide nicht mehr empfohlen, höchstens noch bei sehr langen Migräneattacken oder wenn die Kopfschmerzen wiederholt hintereinander auftreten (multiple "recurrences"). Wer allerdings bislang erfolgreich damit behandelt wurde und sie gut verträgt, sollte sie nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt absetzen.

Nehmen Sie Schmerzmittel nicht längere Zeit ohne ärztliche Kontrolle ein. Wenn Sie häufig Kopfschmerzen haben, lassen Sie die Ursachen von einem Arzt abklären. Für alle Migräne-Präparate (auch Triptane und Ergotamine) gilt: Die Einnahme darf nicht häufiger als zehnmal im Monat oder an mehr als drei Tagen hintereinander erfolgen, sonst besteht die Gefahr eines durch Medikamente ausgelösten Kopfschmerzes.

Weder die genannten Schmerzmittel noch die Mutterkornalkaloide eignen sich für eine Therapie im krankheitsfreien Intervall, da eine Dauereinnahme zum Dauerkopfschmerz sowie zu Magenunverträglichkeiten führen kann. Wer Mutterkornalkaloide länger oder dauerhaft einnimmt, setzt sich außerdem der Gefahr des Ergotismus aus. Dabei handelt es sich um eine Vergiftung mit Mutterkornalkaloiden, die unter anderem zu Durchblutungsstörungen bis hin zum Gefäßverschluss und damit verbundenen Taubheitsgefühlen in den Armen und Beinen führt.

 

Nicht-medikamentöse Therapie

Neben der medikamentösen Therapie gibt es noch andere, nicht-medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten bei Migräne, die die Therapie sinnvoll ergänzen können.

Migräneanfall

Bei einem akuten Migräneanfall hilft es vielen Betroffenen, sich in einem abgedunkelten Raum aufzuhalten, Reize von außen zu vermeiden, zu schlafen und sich auszuruhen. Um den Schmerz zu lindern, kann man kalte Kompressen (z.B. Migränebrille) anwenden.

https://www.onmeda.de/krankheiten/migraene.html

↯BLITZLICHTER  #Migräne

 

Hier einige andere Sichtweisen zur Migräne

***Stand 04.11.2018***

Anthony William zur "Migräne" - der Ursachenmix

Ursachen und Lösungsmöglichkeiten!

Weltweit leiden 10-15% der Erwachsenen an Migräne. Wiederkehrende Kopfschmerzen, Hämmern oder Pulsieren – typischerweise auf einer Seite des Kopfes. Frauen sind statistisch 3-5 mal häufiger betroffen als Männer.

 

Wer mit Migräne vertraut ist, weiß, dass der Schmerz oftmals mit einer starken Licht-, Geräusch- oder Geruchsempfindlichkeit einhergeht. Ferner mit verschwommenen Sehen, dem Sehen von Lichtblitzen, Übelkeit und Erbrechen, Sprachschwierigkeiten, Schwindel bis hin zu Ohnmachtsanfällen. Eine Migräne kann von wenigen Stunden bis zu einigen Tagen dauern und dazu führen, dass Sie nur noch den Wunsche haben, in einem dunklen ruhigen Zimmer auszuruhen, bis das Ganze vorbei ist.

 

Die auslösenden Faktoren von Migräne unterscheiden sich stark. Ärzte behandeln Migräne mit verschiedenen „Wirkstoffcocktails“, versuchsweise.

Wenn eine Wirkstoffklasse nicht anschlägt, dann werden immer neue ausprobiert, bis die Symptome hoffentlich irgendwann abklingen. Jedoch kann es bis dahin dadurch die Nebenwirkungen der Medikamente zu ganz neuen Problemen gekommen sein. Gelegentlich kommt es mit der Zeit zu Resistenzen, und das Absetzen des Medikaments kann ebenfalls zu Migräneanfällen führen.

 

Hier erfahren Sie nun Fakten über Migräne, die bislang nicht bekannt sind. Es werden Geheimnisse enthüllt um die vielen Auslösefaktoren und es werden mögliche Heilungen aufgezeigt.

 

Migräne-Auslöser

Für die meisten Migräneformen kennt die Medizin keine Ursache. Deswegen auch der uneinheitliche Behandlungsansatz.

Eine wichtige Theorie besagt, dass ein Neuropeptid im Trigeminusnervsystem (Hirnnerven) bei empfindlichen Personen Kopfschmerzen auslöst.

 

Tatsächlich sind meist mehrere Faktoren an der Entstehung einer Migräne beteiligt!

Die Faktoren werden nachfolgend aufgeführt. Sie werden herausfinden, welche Symptome/Faktoren auf Sie zutreffen. Dann wissen Sie was zu tun ist.

 

Bleiben Sie möglichen anderen Auslösern gegenüber auch dann aufmerksam, wenn Sie den einen Auslöser gefunden haben. Migräne hängt oft mit einem Ursachenmix zusammen, wo zwei, drei, vier Gründe zusammen als Auslöser infrage kommen. Wenn Sie z.B. unter chronischen Stress stehen und nicht genug Schlaf bekommen, aber sonst gesund sind, werden Sie wahrscheinlich keine Migräne bekommen. Sind Sie aber Schwermetallen ausgesetzt (und das sind fast alle, z.B. Aluminium, Blei, Quecksilber) und essen Sie dann noch viele Milchprodukte und Eier, können sich Schlafmangel, Stress, Schwermetalle und Nahrungsmittelunverträglichkeiten gegenseitig aufschaukeln und das Fass zum Überlaufen bringen – eine Migräne wird ausgelöst!

 

Die Verdächtigen

Die Mediziner arbeiten i.d.R. eine Checkliste mit Symptomen ab, um zu sehen, ob Sie davon betroffen sind.

 

  1. Gehirnerschütterung. Traumatische Gehirnverletzung durch einen Schlag auf den Kopf. Auch wenn Sie vor längerer Zeit eine Gehirnerschütterung erlitten haben, die nicht zu einer Migräne geführt hat, kann eine Sensibilisierung erfolgt sein.

  2. Meningitis. Schwere Entzündung und Schwellung der schützenden Membranen, die Gehirn und Rückenmark umgeben, typerweise durch eine Virusinfektion ausgelöst. Andere Auslöser können Bakterien oder bestimmte Medikamente sein. Wenn Sie eine Meningitis hatten, selbst vor langer Zeit, ist das Risiko für eine Migränesensibilität gegeben.

  3. Schlaganfall. Gehirnverletzung, bei der die Blutzufuhr in Teilen des Gehirns unterbrochen oder vermindert ist, was zum Absterben von Gehirnzellen durch einen Mangel an Nahrung und Sauerstoff führt.

  4. Transitorische ischämische Attacke (TIA). Hier kommt es zu kleineren Verletzungen im Gehirn, die so gering sind, dass man sie beim Auftreten kaum fühlt, die aber dennoch eine große Wirkung auf die Gesundheit haben.

  5. Gehirnaneurysma. Vergrößerung eines Blutgefäßes im Gehirn.

  6. Gehirntumor. Abnorme Gewebebildung im Gehirn. Ein Tumor kann bös- oder gutartig sein, beide Formen jedoch können Migräne auslösen.

  7. Gehirnzyste oder Mikrozyste. Ein Hohlraum im Gehirn der mit Luft, Flüssigkeit oder etwas anderem gefüllt ist (i.d.R. gutartig).

  8. Behinderte Spinalnerven. Die Spinalnerven sind acht Nervenstränge, die aus dem Rückenmark abzweigen und verschiedene Körperbereiche innervieren. Die ersten beiden (C1 + C2) kontrollieren das Gehirn, weshalb es bei Reizungen zu verschiedenen Störungen einschließlich Migräne kommt.

 

Wenn Sie untersucht wurden und die o.g. Faktoren ausgeschlossen wurden, sind Sie im Bereich der „mysteriösen Erkrankungen“ angelangt!

Daher folgen hier nun Erklärungsansätze für Migräne-Auslöser außerhalb des medizinischen Verständnisses, zuzüglich solcher, die Anthony William zum ersten Mal offenlegt.

 

1. Epstein-Barr-Virus und Herpes Zoster

Es ist allgemein nicht bekannt, dass Menschen als Folge von dem Epstein-Barr-Virus (EBV) oder der Gürtelrose (Herpes Zoster) an Migräne leiden können. EBV entzündet das Zentralnervensystem, welches das Hirn mit einschließt. EBV gelangt in den Vagusnerv, der dann zum Auslöser von Migräne werden kann. Alternativ kann Herpes Zoster auch den Trigeminusnerv oder Zwerchfellnerv entzünden, die ebenfalls das Potenzial haben, eine Migräne auszulösen.

Eventuell genügt es schon, EBV und Herpes Zoster in den Griff zu bekommen, um der Migräne ein Ende zu bereiten.

 

2. Minimale transitorische ischämische Attacke

Die minimale transitorische ischämische Attacke ähnelt der transitorischen ischämischen Attacke, ist aber nicht so stark. Viele Mediziner wissen nicht, dass dieser Mini-Schlaganfall zu Migräne führen kann.

 

3. Nebenhöhlenbezogene Migräne

Migräne kann auch durch eine chronische Streptokokken-Infektion der Nasennebenhöhen entstehen. Hals-Nasen-Ohren-Ärzte empfehlen oftmals eine Operation der Nebenhöhlen, um Narbengewebe zu entfernen. Weil Streptokokken nur sehr schwer aus dem Nasennebenhöhlengewebe zu entfernen sind, bringen diese OPs den Patienten nur eine vorübergehende Erleichterung. Ein besserer Weg ist, das Immunsystem zu stärken.

 

4. Auslöser Ammoniak

Ein weiterer Auslöser für Migräne ist ein defekter Darm. Wenn der Darm nicht gut arbeitet, kann Ammoniak aus dem Darm austreten und zum Vagus-, Zwerchfell- oder Trigeminusnerv gelangen. Ammoniak überquert die Blut-Hirn-Schranke und gelangt in alle Teile des Zentralnervensystems. Weil das Gas sie des nötigen Sauerstoffs beraubt, entzünden sich die Nerven, was die Gehirnfunktion beeinträchtigt und zu Migräne führt.

 

5. Auslöser Elektrolytmangel

Um gesund zu bleiben, muss der Körper einen gewissen Gehalt an Elektrolyten aufweisen. Das sind Ionen, darunter Salz, in den Körperflüssigkeiten. Elektrolyte senden Nervenimpulse, die für die Körperfunktion wichtig sind, besonders für das Gehirn, das Zentrum der elektrischen Aktivität.

Haben Sie zu wenig Elektrolyte, wird dadurch die Gehirnfunktion gestört, was das Zentralnervensystem strapaziert und Migräne auslöst. Der häufigste Grund für einen Mangel an Elektrolyten ist eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme.

 

6. Auslöser Stress

Manche sind empfindlicher was Stress angeht und andere weniger. Wenn Sie chronischen Stress haben, wird die konstante Flut von zehrendem Adrenalin höchstwahrscheinlich Schaden in Gehirn und Nerven anrichten. Dies wiederum kann Bluthochdruck bewirken, der zu Verengungen in einigen Bereichen, etwa dem Trigeminusnerv, führen und dadurch Migräne auslösen kann.

 

7. Auslöser Menstruation

Viele weibliche Migräne-Betroffene beklagen, dass die Attacken genau vor, während oder nach ihrer Monatsperiode kommen. Das liegt daran, dass die Menstruation 80-90% der Energie- und Immunreserven einer Frau beansprucht. Wenn Ihr Krper es dann noch mit anderen Auslösern zu tun kriegt, wie z.B. Stress, Nahrungsmittelallergien, Schwermetallvergiftungen oder Dehydrierung, dann kommt es bei Menstruationsbeginn zur Migräne, weil die körperlichen Reserven und die Immunkraft dem Fortpflanzungssystem zur Verfügung gestellt werden. Deshalb ist der Anteil von Frauen unter den Migränepatienten so groß.

Ist dies auch bei Ihnen der Fall, achten Sie darauf, die möglichen Migräneauslöser zu minimieren, damit Ihr Körper am Ende vom monatlichen Zyklus nicht überfordert wird.

 

8. Schlafstörungen

Bekommen Sie nicht genügend erholsamen Schlaf, führt das mit der Zeit zu einem Ungleichgewicht in der Gehirnchemie! Zwar ist es unwahrscheinlich, dass Sie allein deswegen Migräne bekommen, aber im Zusammenspiel mit anderen Faktoren kann es eine Rolle spielen. Fall Sie unter Schlafstörungen wie Schlaflosigkeit leiden, seien Sie getrost: Wenn Sie mitten in der Nacht schlaflos im Bett liegen, ist nur eine Gehirnhälfte betroffen!!! Das bedeutet, dass Ihr Körper dennoch Reparaturen vornimmt und sich Ihr Zentralnervensystem regeneriert. Seien Sie daher nach Möglichkeit nicht frustriert oder verärgert, wenn Sie nachts wach sind. Allein dieses Wissen macht Sie weniger anfällig für eine Migräne durch Schlafmangel.

 

9. Auslöser Schwermetalle und andere Umweltgifte

Schwermetalle wie Quecksilber, Aluminium, Blei und Kupfer können sich im Gehirn und den anderen Organen anreichern und dabei deren Funktion beeinträchtigen. Zu den möglichen Folgen gehören Angst(zustände), Depression, Zwangsstörungen und Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörungen (ADHS). Eine weitere Folge ist eben die Migräne. Es gibt Tausende vermutlich oder tatsächlich giftige Chemikalien, denen wir regelmäßig ausgesetzt sind – Büro, zu Hause, im Essen, im Wasser, in der Atemluft und so weiter. Vielen von uns können sich die Umgebung nicht aussuchen – was wir atmen, wem wir ausgesetzt sind -, aber diese Gifte aus unserem Körper zu schaffen steht sehr wohl in unserer Macht.

 

10. Das sind die häufigsten Migräne-Auslöser

Es ist unwahrscheinlich, dass Sie Migräne von einzelnen Nahrungsmitteln bekommen, wenn Sie nicht gerade besonders sensibel sind oder mit einer anderen Erkrankung zu tun haben. Sicher sind mehrere Faktoren bestimmend. Die folgenden Nahrungsmittel lösen dabei relativ zuverlässig eine Migräne aus:

>Milchprodukte: Schleimbildend, belasten sie das Lymph- und letztlich das Zentralnervensystem.

>Eier: Bei einer schwachen Verdauung oder zu wenig Salzsäure können stark proteinhaltige Nahrungsmittel zu einem höheren Ammoniakgehalt führen, der in das Zentralnervensystem gelangt und es reizt.

>Gluten (z.B. Weizen, Roggen, Gerste und Dinkel): Gluten irritiert das Immunsystem und erhöht den Histaminspiegel, was Migräne auslösen kann.

>Fleisch (z.B. Rind, Huhn, Schwein): Bei einer schwachen Verdauung oder zu wenig Salzsäure können verdichtete Proteine zu einem höheren Ammoniakgehalt führen, der in das Zentralnervensystem gelangt und es reizt.

>Fermentierte Lebensmittel (z.B. Pickles, Kimchi, Ketchup): Fermentierte oder in Essig eingelegte Nahrungsmittel senken den pH-Wert im Darm, was zur Übersäuerung führt, die eine Migräne auslösen kann.

>Salz: Verwenden Sie bspw. Atlantik-Meersalz oder Himalaya-Salz, kein handelsübliches Tafelsalz.

>Öle: Canola, Maiskeim und Palmöl sind stark entzündungsfördernd.

>Lebensmittelzusätze (z.B. Monosodiumglutamat, Aspartam): sind neurotoxisch und können als starke Migräneauslöser wirken.

>Alkohol: stark entwässernd und schlecht für die Leber.

>Schokolade: überreizt in aggressiver Weise das Zentralnervensystem, verhält sich als Neurotoxin, das Migräne auslösen kann. Manche Leute sind der Ansicht, dass Schokolade und andere Koffeinarten Migräne lindern. Dieser Effekt stellt sich jedoch ein, weil Koffein die Nebennieren zur Adrenalinproduktion anregt, die als Notlösung bei der migräneauslösenden Entzündung fungiert. Mit der Zeit hat Koffein aber unangenehme Auswirkungen.

 

Es empfiehlt sich, all die v.g. Nahrungsmittel zu meiden, bis die Migräne vergangen ist.

 

11. Allergische Reaktionen

Wenn Sie auf etwas allergisch reagieren, schüttet der Körper Histamin aus, um Sie vor der potenziell gefährlichen Substanz zu schützen. Das kann so weit gehen,dass zu viel davon produziert wird – und Sie davon Migräne bekommen. Dabei kann es sich um eine zeitverzögerte Reaktion handeln die Tage später, nachdem Sie ein allergenes Nahrungsmittel gegessen haben eintritt.

Überlegen Sie, was an dem, was Sie gegessen oder getrunken haben, Ihr Immunsystem aufgewühlt hat. Wenn Sie Migräne noch nicht lange haben, achten Sie auf alles mit Allergiepotenzial, was kurz vor dem ersten Anfall neu in Ihr Leben kam.

 

Eine Fallgeschichte zur Migräne

Nicht länger im Dunkeln

Seitdem sie 10 Jahre alt war, litt Erica an Migräne. An die erste kann sie sich noch genau erinnern. Sie stand während eines Theaterstücks in der Schule im heilen Scheinwerferlicht,als sie plötzlich wie aus dem Nichts einen Schmerz am Hinterkopf verspürte, der sich sogleich verschlimmerte und nach einer Seite hin ausstrahlte.

 

Danach lernte Erica, dass der einzige Weg eine Migräne zu bestehen, darin lag, in einem dunklen, stillen Zimmer zu liegen. Manchmal strahlte der Schmerz auch zur anderen Kopfseite hin aus, zuweilen mußte sie sich vor Schmerzen übergeben. Als sie älter wurde, bekam sie Migräne oft vor während oder kurz nach der Menstruation. Auch Autofahren konnte ein Auslöser sein, genauso wie ein bisschen zu lang mit Freunden abends unterwegs zu sein. Emotionale Konflikte aller Art konnten das Pulsieren anfachen.

 

Mittlerweile 30 Jahre alt, hat Erica seit 3 Jahren Stress mit ihrem Freund. Derek hat kein Verständnis für Ericas Bedürfnis nach viel Ruhe und Stille. Ich laufe nicht gern auf Zehenspitzen in meiner Wohnung herum, sagte er immer. Auch versteht er nicht, warum seine Freundin nicht mehr auf ein paar Drinks mit ihm in die Stadt geht. Erica sagt, sie bekäme Migräne von den Cocktails und dem langen Aufbleiben, und Derek geht dann allein und simst, wie toll er ist, weil er nicht mit dem netten Mädels an der Bar anbändelt.

Das macht dann Erica immer ganz verrückt, und sie simsen hin und her, bis der altbekannte Schmerz Erica dazu zwingt sich hinzulegen.

 

Die vielen verschiedenen Medikamente, die der Arzt Erica verschrieben hat, brachten nichts. Ab und an verändert sie etwas an ihrer Ernährung, wenn sie etwas gelesen hat. In der Hoffnung auf Erleichterung hat sie Neurologen, auf Allergien spezialisierte Ernährungsberater und sogar einen Psychotherapeuten aufgesucht, weil sie sich verloren und isoliert vorkam. Ein Heilpraktiker hatte Candida bei Erica diagnostiziert und legte ihr nahe Zucker zu verbannen. Geholfen hat das nicht.

 

Als sie mich anrief, hat sie ganz leise gesprochen. Derek sei im Zimmer nebenan und würde über sie lästern, wenn er wüsste, dass sie immer noch nach Hilfe suchte. Seine Theorie war, dass sie eine Opfermentalität habe und ihre Migräne nichts, anderes sei als ein Spielchen, um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen.

 

Das stimmte aber nicht. Ihr Schmerz war allzu real. Dann konnte ich Erica berichten, dass Sie aufgrund einer hohen Schwermetallexplosion als Kind hohe Quecksilberwerte im Gehirn und in der Leber hat. Und das war noch nicht alles. Sie war ebenfalls chronisch dehydriert, dazu reagierte sie allergisch auf Eier, Milchprodukte und Weizengluten. Darüber hinaus hatte sie Defizite an Nährstoffen, die für das Nervensystem wichtig waren, darunter Vitamin B12, Zink, Selen und Molybdän. Das waren auch wichtige Elemente für den Erhalt des Elektrolythaushalts.

 

Für Ericas Gesundwerdung empfahl ich kaliumreiche Nahrungsmittel für eine Hydrierung, Korianderblätter zur Schwermetallentsorgung und reinen (Stangen-)Selleriesaft wegen der dringenden benötigten Mineralsalze für das Zentralnervensystem. In der Befolgung dieses Essplans fand Erica sehr schnell zu einem besseren Gleichgewicht. Sie hat alle o.g. schlechte Lebensmittel gemieden, viel getrunken, genügend geruht und mehrere Nahrungsergänzungen eingenommen.

 

Das erste Mal seit 20 Jahren ist sie von Migräne befreit. Und seit 3 Jahren ist sie auch frei von Derek. Mit klarem Verstand hat sie ihre Beziehung bewertet und ist zu dem Schluss gekommen, dass sie ihre Ansprüche höher ansetzen sollte.

Warum Anthony William – was hat uns überzeugt?

Anthony William hat seit seinem 4. Lebensjahr die Gabe, dass er präzise Informationen zum Gesundheitszustand seiner Mitmenschen medial empfängt. Diese medialen Informationen zeigen nicht nur, an welcher Krankheit der Betroffene leidet, sondern auch was er tun muß, damit er wieder vollständig gesund wird und diese Informationen sind meist der Schulmedizin um Lichtjahre voraus. Anthony William kann medizinische Zusämmenhänge, Inhaltsstoffe von Medikamenten, Obst, Gemüse etc. abfragen, wie es letztlich Dr. Klinghardt auch über die Kinesiologie sehr erfolgreich seit vielen Jahren tut.

 

Jetzt könnte man sagen: „Alles Esoterik und quatsch“. Wir waren anfänglich auch sehr vorsichtig und kritisch. Allerdings kam es zu sehr interessanten und logischen Überschneidungen seiner Informationen und unseren Informationen, gerade in Bezug auf Borreliose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen und andere Erkrankungen. Das außergewöhnliche bei Anthony William: Seine Informationen und Empfehlungen sind einfach und für jeden verständlich! Die Natur ist auch einfach und nicht kompliziert.

 

Hier einige einfache Querverbindungen und Beispiele:

 

Borreliose: (wie oben beschrieben)

Anthony William verweist auf Nahrungsmittel und Nahrungsergänzungsmittel, welche insbesondere gegen Viren helfen. Dr. Klinghardt, welcher einen sehr großen Erfolg in der Behandlung von Borreliose hat, gibt Nahrungsergänzungsmittel und Naturmittel, welche gegen Bakterien und Viren helfen, wie z.B. Artemisia Annua, Zistrose oder auch Stevia.

Rolf-Dieter Storl arbeitet mit der wilden Karde, welche auch gegen Viren und Bakterien hilft.

 

Bekanntlich hilft Antibiotika nicht bei Viren - sondern nur bei Bakterien. Ein weiteres Indiz, dass Anthony William richtig liegt. Viele müssen bei den Borreliose-Symptomen über Wochen und Monate immer stärkere Antibiotika einnehmen und die Symptome werden i.d.R. nicht besser - sondern eher schlimmer.

 

Multiple Sklerose:

Borrelia, Bartonella (Bakterien) und Babesia (Parasit) greifen das Zentralnervensystem - ZNS - (den im Gehirn und Rückenmark gelegenen Nervenstrukturen) NICHT an, doch sind Symptome eines entzündeten ZNS das Problem Nr. 1 bei allen Borreliose-Patienten (!!!) was u.E. eindeutig die Argumentation von Anthony William - das es sich hierbei um einen Virus/Herpes-Virus/EBV handelt - unterstreicht/bestätigt.

Auch Dr. Klinghardt geht davon aus, dass u.a. Multiple Sklerose durch Borreliose ausgelöst wird. Der Grundsatz passt - nur der Auslöser --> ob Bakterium oder Virus unterscheidet die Thesen der beiden!

 

Herzrhythmusstörungen:

Im Urlaub - Verzehr von extrem vielen Eiern (Frühstück), fettiges und reichhaltiges Essen, Nachspeisen. Die Folge: Massive Herzrhythmusstörungen.

Die Ursache: Epstein-Barr-Virus ernährt sich u.a. von Eiern, fetthaltigen Nahrungsmitteln, Gluten, Schweinefleisch u.a.. Der EBV verursacht eine geleeartige Maße (Biofilm). Unsere Leber (sofern diese nicht träge, verfettet und überlastet ist) saugt zum Schutz des Körpers den Biofilm wie ein Schwamm auf. Trotzdem gelangen noch Teile davon ins Blut und von dort gelangen sie schließlich in die Mitralklappe des Herzens. Dort bleibt dieser Gelee stecken und verursacht die Symptome - Herzrhythmusstörungen. An den folgenden Tagen wurden die Eier weg gelassen + gesündere Ernährung (deutlich weniger Fett, viel mehr Obst + Gemüse). Die Symptome waren innerhalb von 2-3 Tagen komplett verschwunden. Die richtige Ernährung ist entscheidend!

Mögliche Ursachen der Migräne (naturheilt.com)

Es gibt mehrere Erklärungsmodelle für die Ursachen einer Migräne.

 

A) Stress und "seelische Ursachen" sind nicht auszuschließen und sollten deshalb auch in Betracht gezogen werden. Als sogenannte "Trigger" für eine Migräne berichten Patienten, wenn zum Beispiel der Tagesablauf geändert ist (zum Beispiel die Zeitpunkte der Mahlzeiten). Auch ausgeprägte Emotionen oder einfach nur Erschöpfung können eine Migräneattake auslösen. Es gibt hier sicher so etwas wie eine "Sprache der Symptome": Achten Sie darauf, nach welchem oder vor welchem Ereignis die Migräne auftritt. Das kann Ihnen einen Hinweis darauf geben, ob vielleicht in Ihrem Umfeld etwas nicht stimmt. Zu den am tiefsten sitzenden Ursachen gehören sicher die "seelischen" Probleme, an die oft nicht heranzukommen ist, weil die Patienten es leider oftmals nicht zulassen...

 

B) Sehr oft finden sich auch Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten als Auslöser von Migräne: Pollen, Hausstaub, Milben, Katzenhaare, Konservierungsstoffe in Esswaren und andere Allergene rufen die Kopfschmerzattaken hervor. Meist sind es aber Unverträglichkeiten gegen Lebensmittel. Hierher gehört der klassische Fall des China-Restaurant-Syndroms. Diese Überempfindlichkeit (Unverträglichkeit) gegen Glutamat macht sich bei den betroffenen Patienten nach Besuchen in den asiatischen Lokalen deswegen bemerkbar, weil der Geschmacksverstärker dort im Übermaß verwendet wird. Andere Lebensmittel und Getränke, die hier oft eine Rolle spielen, sind Schokolade, Käse, Bier und Rotwein. Jeder kann selbst herausfinden, ob ein solcher Trigger die Migräneattacke auslöst. Das Migräne-Tagebuch ist dafür ein sinnvolles Hilfsmittel.

 

C) Weitere Möglichkeiten, die leider wieder übersehen werden, sind Darmpilze und eine atrophische Darmschleimhaut (Leaky-Gut-Syndrom). Damit einher gehen oftmals auch Vitalstoffmängel. Wissenschaftliche Untersuchungen weisen darauf hin, dass ein Vitalstoffmangel eine (der) Ursachen der Migräne ist. So haben Migräne-Patienten oft einen zu geringen Spiegel der Vitamine B2, B9, D und Ubichinon (Coenzym Q). Ein Magnesium-Mangel kommt auch als Auslöser der Schmerz-Attacken in Betracht.

 

D) Fehlstellungen der oberen Halswirbelsäule, vor allem des ersten und zweiten Halswirbels, können ebenfalls Ursachen für die Migräne sein.

 

E) Mit den Fehlstellungen kann auch eine "fehlgesteuerte" Muskulatur einhergehen: Bei Migränepatienten sind immer bestimmte Muskeln druck- und schmerzempfindlich.

 

F) Eine weitere Ursache ist eine mögliche "Schwäche" der Gallenblase. In der Naturheilkunde sprechen wir hier von der sogenannten "chologenen Migräne". Dies bedeutet nur eine Art Schwäche im Funktionskreis Leber und Gallenblase. Es bedeutet nicht, dass (zwangsläufig) Gallensteine vorhanden sein müssen.

 

G) Weiterhin können Stoffwechselprobleme zu Migräne führen. Hierzu gehört vor allem die Art der Migräne, die im Zusammenhang mit der Menstruation bei Frauen steht. Die "Pille" kann übrigens auch eine Migräne fördern, womit wir bei der nächsten Gruppe der Ursachen wären: die Medikamente.

 

E) Medikamente, die Migräne auslösen können (und diesbezüglich diskutiert werden), sind Östrogene, Indometacin (ein Schmerzmittel, das meist gegen Gelenkschmerzen eingesetzt wird), Reserpin (ein Antisympathotonikum, meist gegen Bluthochdruck eingesetzt), Nifedipin (gegen Bluthochdruck und Angina pectoris) und Dipyridamol (eine Art "Antithrombotikum", das zum Beispiel zur "Vorbeugung von Schlaganfällen", zur Thromboseprophylaxe oder Embolieprophylaxe gegeben wird).

 

F) Auch möglich: Die Wetterfühligkeit der Patienten. Manche Patienten berichten, dass die Migräne im Zusammenhang mit einem Wetterwechsel auftritt.

 

https://www.naturheilt.com/Inhalt/Migraene.htm

Vorbeugung von Migräneanfällen – In Deutschland nur als homöopathische Arznei verbreitet

Wer Migräne kennt, wird leicht verstehen, warum es einen so großen Markt für Medikamente zur Vorbeugung von Migräneanfällen gibt. Dabei gelten viele klassische Medikamente als nebenwirkungsreich oder schlecht verträglich. Deshalb weichen viele Migräne-Betroffene gerne auf Heilpflanzen aus.

Mutterkraut gehört zu den in Deutschland eher unbekannten Heilpflanzen. Hierzulande sind pharmazeutische Präparate nur als homöopathische Arznei erhältlich. Diese allerdings finden unter Migräne-Patienten eine stetig steigende Beliebtheit. Vor allem in England ist Mutterkraut wegen seiner schmerzlindernden und fiebersenkenden Eigenschaften deutlich stärker verbreitet. Dort wird das Mutterkraut als „feverfew“ bezeichnet, übersetzt als mit „wenig Fieber“.

 

Heilpflanze "Mutterkraut" (Tanacetum parthenium) in Kürze

  • soll Schmerzen lindern, Entzündungen eindämmen, die Blutgerinnung hemmen, Fieber senken und den Serotoninspiegel verringern (nur im Tierversuch belegt)
  • pharmazeutische Zubereitungen in Deutschland nur als homöopathische Arznei erhältlich
  • Effekt gegen Migräne erst nach mehreren Wochen
  • für Schwangere, Stillende und Kinder nicht geeignet, nicht bei Allergie gegen Korbblütler anwenden (Kreuzallergie möglich)
  • Anwendungsgebiete: Vorbeugung von Migräne-Anfällen, Menstruationsbeschwerden, starke oder unregelmäßige Monatsblutungen, Nasenbluten, leichte oberflächliche Verletzungen.

 

Wirkstoffe und Wirkweise

Die Wirkstoffe des Mutterkrautes stecken in den oberirdischen Teilen der Pflanze. Als medizinisch wirksam gilt vor allem der sogenannte Bitterstoff Parthenolid. Das ist ein sogenanntes Sesquiterpenlacton aus dem ätherischen Öl des Mutterkrautes. Neben dem Parthenolid enthält Mutterkraut mehr als 20 weitere Sesquiterpene, die im Einzelnen nicht eingehend untersucht sind.

Schon am Geruch des Mutterkrautöls zu erkennen, dass es viel Campher enthält.

 

Parthenolid im Tierversuch getestet

Die Wirkung des Parthenolids ist in Tierversuchen untersucht worden. Dabei stellte sich heraus, dass der Wirkstoff Entzündungen und Blutgerinnung hemmt und den Serotoninspiegel sinken lässt. Diese Effekte könnten die Wirkung gegen Migräne erklären. Das hat folgenden Hintergrund.

 

Mutterkraut und Migräne

Die Medizin weiß trotz intensiver Forschung noch immer nicht, wie Migräne genau entsteht (wie bei so vielen Krankheiten). Als sicher gilt aber, dass Entzündungsprozesse und das Hormon Serotonin dabei eine wichtige Rolle spielen. Indem Mutterkraut entzündungsvermittelnde Botenstoffe (Prostaglandine) hemmt und gleichzeitig den Serotoninspiegel senkt, könnte es tatsächlich eine Wirkung gegen Migräne entfalten. Dieser Erklärungsansatz ist aber theoretisch.

 

Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerz-Gesellschaft bewertet Mutterkraut als Mittel der 2. Wahl zur Vorbeugung von Migräneanfällen. Die Wirksamkeit deutet auch eine positive Monografie der ESCOP (European Scientific Cooperative on Phytotherapy) an.

 

Kleine Studien am Menschen wollen einen Effekt auf den Menschen zeigen. Bei einer Gabe von 0,5 mg Parthenolid verringerten sich Anzahl und Schwere von Migräneanfällen und Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen und Schwindel. Diese Studien erfüllten allerdings nicht die Vorgaben für eine wissenschaftlich zuverlässige Beurteilung der Wirkung von Mutterkraut gegen Migräne.

 

Mutterkraut anwenden

Die vor allem in England traditionelle Verwendung von Mutterkraut bei Menstruationsbeschwerden und Geburtsschmerzen sowie gegen Rheuma ist nicht weiter untersucht.

Mutterkraut gilt als eine gut verträgliche Heilpflanze. Bereits zwei bis drei frische Mutterkrautblätter am Tag können helfen, Migräneschmerzen vorzubeugen. Zudem gibt es in der Apotheke Mutterkraut in getrockneter Form lose oder als Tablette beziehungsweise Kapsel.

 

Als Nebenwirkung hat man bislang leichte Magen-Darm-Beschwerden, Schwindel und allergische Reaktionen beobachtet. Weiterhin können Veränderungen in der Mundschleimhaut wie Geschwüre, Aphthen und Entzündungen auftreten.

Vor allem Menschen mit einer Allergie auf Korbblütler reagieren mitunter kreuzallergisch auf Mutterkraut und sollten vorsichtshalber darauf verzichten.

Nicht geeignet ist Mutterkraut für Schwangere und Stillende sowie Kinder. Der Grund: Die Unbedenklichkeit der Anwendung ist nicht nachgewiesen. Gerade bei Schwangeren und Stillenden könnte die Wirkung auf das Hormonsystem aber unerwünschte Effekte haben. Ähnliches gilt für Kinder. Daher sollten die genannten Personengruppen auch auf homöopathische Zubereitungen aus Mutterkraut und Mutterkrauttee verzichten.

 

Mutterkraut als Teezubereitung

Die bitteren Blätter des Mutterkrauts können theoretisch als Tee aufgebrüht werden. Dafür einfach circa 1 TL der getrockneten Pflanze mit 250 ml heißem Wasser übergossen, abgedeckt 5 bis 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Davon werden 2 bis 3 Tassen in kleinen Schlucken jeweils vor einer Mahlzeit über 8 bis 12 Wochen getrunken. Danach sollte eine Pause erfolgen.

Aus medizinischer Sicht ist eine Mutterkrautteekur aber nicht sehr sinnvoll, da die Inhaltsstoffe des Mutterkrauts kaum in den Tee übergehen. Dennoch gibt es Patienten, die von einer solchen Teekur überzeugt sind und über weniger Migräneanfälle berichten.

https://www.meine-gesundheit.de/medizin/heilpflanzen/mutterkraut

 

21 natürliche Schmerzmittel - auch gegen Migräne

https://www.regenbogenkreis.de/blog/gesundheit-und-ernaehrung/21-natuerliche-schmerzmittel-und-ihre-anwendung

Mutterkraut: Alte Heilpflanze besitzt Wirkstoff zur Nervenregeneration

Düsseldorfer Wissenschaftler haben einen Inhaltsstoff aus der Heilpflanze Mutterkraut identifiziert, mit dem das Nachwachsen von geschädigten Nervenfasern bei Mäusen erheblich beschleunigt und verbessert werden kann. Die Erkenntnisse könnten von großer klinischer Bedeutung sein. Denn: Fast acht Prozent der über 55-Jährigen in den Industrieländern sind von peripheren Neuropathien, das heißt Schädigung der Nerven vor allem in Beinen und Armen betroffen. Eine Wirkung bei Nervenschäden in Folge von Multipler Sklerose werde derzeit noch untersucht.

 

Wie das Forscherteam unter der Leitung von Prof. Dr. Dietmar Fischer von der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Düsseldorf aktuell in der Fachzeitschrift “Journal of Neuroscience” (DOI: 10.1523/JENEUROSCI.4486-15.2016) berichtet, entstehen Neuropathien häufig “als Folge anderer Erkrankungen, z.B. des Diabetes mellitus oder durch neurotoxische Substanzen wie Alkohol. Sie äußern sich in z.T. schweren Empfindungsstörungen, Störungen der Motorik oder chronischen Schmerzen. In der Therapie lässt sich oft lediglich ein Stillstand der Erkrankung erreichen. Für betroffene Patienten bedeutet die Neuropathie eine erhebliche Belastung mit schwerwiegender Beeinträchtigung der Lebensqualität.” Der Schlüsselvorgang bei dieser Problematik sei die sehr langsame Regeneration von Nervenfasern nach einer Schädigung, erläutern die Forscher weiter.

Mehr dazu hier:

https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/mutterkraut-nervenregeneration20160411/

Bärwurz-Birnhonig-Mischpulver

Als würde maneinenTopf vom Schimmel reinigen - so eine starke Reinigungskraft hat die Birnhonig-Kur auf unseren organismus. Diese Anwendung ist eine einfach und universelle Möglichkeit einer effizienten und nachhaltigen Entgiftung. Original nach Hildegard von Bingen - auch bei Migräne.

 

Wenn sie ihren Körper einmal grundlegend reinigen möchten, dann ist diese Kur die Richtige für Sie. Entgegen vielen anderen Möglichkeiten des Glauber- oder Bittersalzes, reinigt die Birnhonig-Kur sehr sanft und eine Überbeanspruchung des Darmes, der Leber oder Galle bleibt aus. Hildegard-Freunde kennen den Unterschied aus eigener Erfahrung sehr gut.

 

Die Birnhonig-Kur mit Bärwurz ist schonend und nicht übertrieben. Wie immer bei Hildegard – alles mit dem rechten Maß (Discretio). Wenn es beim ersten Mal nicht so funktioniert wie gewünscht, dann wendet man diese 2-3x an. Der Erfolg wird bestimmt auch sie überzeugen. Diese wunderbare Möglichkeit der Zellreinigung und Darmentgiftung sollte man alle ein bis zwei Jahre machen. Auch die Migräne konnte die Birnhonig-Mischung schon vielen verzweifelten Patienten für immer vertreiben (Migräne-Patienten sollten die Kur unbedingt jährlich wiederholen).

„…Das ist das köstlichste Latwerge und wertvoller als Gold und nützlicher als das reinste Gold, weil es die Migräne vertreibt…“ nach Hildegard v. Bingen.

Tipp: Verwenden Sie bei der Zubereitung die Königsbirnen. Sie eignen sich noch besser!

 

Wichtiger Hinweis: Diese Kur sollte am Beginn aller Behandlungen von chronischen Leiden stehen.

 

Anwendung:
Entgiftung, Universalmittel zur (Blut-) Reinigung, Polyarthritis, Migräne, Dämpfigkeit, Übersäuerung und Fehlsäfte, rheumatische Beschwerden, Stärkung Abwehrkräfte, Entgiftung bei chronischen Erkrankungen;

 

Ca. 1 kg Birnen (Kerngehäuse entfernen), kochen und zu Brei stampfen, ca. 80-100 g Honig erwärmen (abschäumen), ca. 70 g Birnhonig-Mischung zugeben und einrühren, nochmals aufkochen. Täglich morgens 1 Teelöffel nüchtern, mittags 2 Teelöffel nach dem Essen und abends 3 Teelöffel zum Schlafengehen. Eine Kur dauert ca. 3 – 4 Wochen, in bestimmen Fällen wie Migräne ist es sinnvoll die Kur beim ersten Mail auf 8-12 Wochen auszudehnen.

http://hildegardvonbingen.info/mittel/krautermischungen/barwurz-birnhonig-mischpulver/

Hausmittel bei Migräne

Schafgarbentee
Einen Migräneanfall, der durch Witterungsumschwung oder Fön verursacht wird, beseitigt oft schon eine Tasse Schafgarbentee, der schluckweise sehr heiß getrunken wird. Bei regelmäßiger Anwendung des Tees kann sich Migräne vollkommen verlieren, so Maria Treben.

Teeaufguss:
1 gehäufter TL Schafgarbentee auf 1/4 l Wasser, abbrühen und kurz ziehen lassen.

 

Magnesium

Es wurde festgestellt, dass Migränepatienten häufig unter Magnesiummangel leiden. Diesen Zusammenhang verstehen wir, wenn uns bewusst wird, dass Magnesium eine große Rolle dabei spielt, die Muskelentspannung in den Blutgefäßen zum Gehirn zu steuern. Ob Sie unter Magnesiummangel leiden, kann an einer Messung Ihres Vollblutes festgestellt werden, da dort der Magnesiumgehalt der Zelle berücksichtigt wird. Eine Messung des Blutserums ist nicht genügend aussagekräftig.
Da unser Körper am besten natürliche Mineralien aufnimmt und verwertet, ist eine ausreichende Magnesiumzufur durch natürliche Produkte am erfolgreichsten. Magnesiumreiche Lebensmittel sind z.B. Fisch, Fleisch, Milchprodukte, Leinsamen, Sesam, Knäckebrot, Sonnenblumenkerne, Reis.

 

Ingwerwurzel
Dieses alte Hausmittel wirkt fast genauso gut, wie einige verschreibungspflichtige Medikamente, nur ist es frei von sämtlichen Nebenwirkungen. Bereiten Sie sich hierzu täglich zur Vorbeugung gegen Migräne einen Trunk aus frischer Ingwerwurzel. Ingwer kann Sie aber nicht nur vor bösartigen Migräneattacken schützen, sondern auch vor Krebserkrankungen, Arteriosklerose, Lebererkrankungen, vor freien Radikalen  u.v.m.

Tipp:
Sollte eine Migräne schon im Anmarsch sein, so rühren Sie bei den ersten Anzeichen 1/3 TL Ingwerpulver in ein Glas Wasser und trinken es aus. Ingwer kann Ihren Migräneanfall verhindern.

 

Gewürznelke
Bei Migräne kann auch dieser Tee helfen: Bereiten Sie sich eine Kanne Tee, welchen Sie über den Tag verteilt trinken, aus folgenden Zutaten zu: Grüner Tee, 2 Gewürznelken, etwas Zimt, Zitronensaft

 

Baldrian
Neben Spannungskopfschmerzen kann Baldrian auch Migräne lindern. Sie benötigen 1/2 TL Baldrianextrakt, welches Sie in 1 Glas warmes Wasser verdünnen. Trinken Sie dieses langsam und schluckweise aus, bis der Schmerz nachlässt. Sie können pro Tag bis zu 3 TL Baldrianextrakt einnehmen.

 

Heilkräutertee
Diese Teemischung hat sich schon bei unseren Großeltern als Vorbeugung gegen Migräne sehr oft bewährt.

Bereiten Sie sich einen Tee zu gleichen Teilen aus: Pfefferminze, Kamille, Melisse, Baldrian, Fenchel.
Trinken Sie über Monate mehrmals täglich diesen Tee. Im akuten Anfall trinken Sie 2-3 Tassen der Teemischung kurz hintereinander und legen sich ins Bett mit einer Kümmelauflage auf der Stirn.

 

Pestwurz gegen Migräne
Schon in der Antike wurde die stark krampflösende und entzündungshemmende Wirkung von Pestwurz erwähnt. Laut einer heutigen Studie konnten bei 56% der Migränepatienten deutliche Besserungen festgestellt werden, als diese 4 Wochen lang Pestwurzextrakte einnahmen. Auch eine aktuelle Studie bei Kindern und Jugendlichen ergab, dass die Einnahme von Pestwurzextrakt die Migräneattacken um 63% reduziert aben.

Vorsicht:

Eine Anwendung von Pestwurz als Teeaufguss eignet sich nicht, da Pestwurz giftige Alkaloide enthält. Daher sollten Sie ausschließlich Präparate verwenden, bei denen die schädlichen Stoffe des Pestwurz herausgewaschen wurden. Informieren Sie sich hierzu ausführlich in Ihrer Apotheke. https://hausmittel.co/hausmittel_gegen/migraene/

Kopfschmerzen (Cephalalgia) und Migräne in der TCM
Lesen Sie mehr unter: https://www.chinesischekrauter.com/de/aus-dem-nahkastchen-der-tcm/kopfschmerzen

Dr. Rüdiger Dahlke - Migräne in der Psychosomatik - "Krankheit als Symbol"

Migräne: Halbköpfigkeit

Symptomebene: Halbseitenkopfschmerz; die eine Seite der Wirklicheit tut weh und schreit schmerzhaft um Hilfe; Einseitigkeit des Denkens und Fühlens; durch Fixierung auf einseitige Positionen in einen Teufelskreis geraten. Verzweiflung zeigt den Zwiespalt im Kopf und Bewusstsein.

Bearbeitung: sich im Kopf mit dem Sexuellen aussöhnen und es dann an seinem unteren Platz zurückgeben; die eigenen Tiefen kennen- und lieben lernen; die geschlechtliche Unterwelt erobern; Trieb- und Denkfunktion zusammenbringen. Denken und Handeln verbinden; das zu Kopf Gestiegene an seinen Platz zurückleiten.

ehrlich nein sagen lernen und darauf verzichten, Migräne als Ausrede zu benutzen; sich gegenüber nahestehenden Menschen abgrenzen lernen, eigene Bedürfnisse erkennen und gegenüber sich selbst und anderen einklagen, bevor die Migräne diese Aufgabe übernimmt; ein stimmiges Gleichgewicht zwischen dienender Hingabe und Egobedürfnissen herstellen.

Einlösung: die rechte (Fühlen) und die linke (Denken) Gehirnhälfte zusammenbringen; aus der Halbseitigkeit (Gefühl, nur ein halber Mensch zu sein) eine Ganzheit machen (zwei Hälften bilden eine Kugel, eine runde Sache); die beiden Seiten des eigenen Menschseins annehmen (Licht und Schatten); im Dunkeln das Licht finden.

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